Doch besinnlich - bei Schalke wird doppelt gesungen

Mit Video

Der vierte Advent gilt als „Tag der nahenden Freude“. Auch deshalb war bei den Fans den FC Schalke 04 am Sonntag wohl vergessen, dass es ausgerechnet wegen eines Weihnachtssingens im Vorfeld so manchen blau-weißen Misston gab. Wie es sich anhört, wenn auf Schalke gleich doppelt gesungen wird, das zeigen wir im Video.

Gelsenkirchen

von Boris Spernol, Video: René Preuss

, 18.12.2016, 23:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit drei Jahren lädt der Schalker Supporters Club zum Adventssingen in die Schalker Traditionsstätte, die Glückauf Kampfbahn ein – am „04. Advent“.Dabei war es noch nicht einmal die parallel stattfindende Veranstaltung in der Arena selbst, über die die Fanvereinigung verärgert war, sondern über die Informationspolitik der veranstaltenden Arena Management GmbH: Der eigene Termin für das Adventssingen habe bereits lange festgestanden, so die Supporters. Nur über die Arena-Pläne habe man erst Ende September erfahren.

Am Sonntag aber gab sich Supporters-Vorsitzender Andreas Jour besänftigt: „Man kann die Veranstaltungen ja auch nicht vergleichen.“ Rund 600 Teilnehmer fanden sich in der Glückauf-Kampfbahn ein, um gemeinsam zu singen und zu feiern. Bei der zusammen mit der Offenen Kirche Schalke organisierten Veranstaltung wurde nicht nur gemeinsam gesungen, sondern ein Friedenslicht verteilt und allgemein an den Frieden in der Welt appelliert.

DJ Ötzi trat auf

In der Arena indes, sang DJ Ötzi, der außer zwei Weihnachtsliedern auch seinen Hit, „Ein Stern“ zum besten gab. „Es ist unbeschreiblich hier zu stehen, und mit euch zu singen“, sagte der Musik, der nicht zum ersten Mal in der Arena zu Gast war.

Das galt auch für frühere Schalker Bundesliga-Stars wie Olaf Thon, Martin Max oder Matthias Schipper, die sich am Weihnachtssingen lautstark und innig beteiligten. Oder auch für den Schalker Ex-Trainer Huub Stevens, der eine Geschichte zur nahenden Weihnachtszeit vortrug.

Rudelsingen auf der Bühne

„No Angels“-Sängerin Lucy Diakovska und Showmaster Florian Silbereisen sorgten für weitere musikalische adventlich-weihnachtliche Highlights  –  begleitet von dem Gelsenkirchener und Schalker Hausorchester, der Neuen Philharmonie Westfalen sowie drei Chören.

In einem emotionalen Finale endete das große „Rudelsingen“ mit allen Gastsängern auf der Bühne und dem kraftvollen Gesang von den Rängen mit „Stille Nacht, Heilige Nacht“  und im Schein vieler Tausender Handy-Lichter. Schalker Frieden.

 

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