Domenico Tedesco: Werder ist technisch hochversiert

Pressekonferenz vor Spiel gegen Bremen

Schalke 04 will den Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Gegen den SV Werder Bremen soll der erste Heimsieg in 2018 gelingen. Vor dem Spiel sprach Schalke-Trainer Domenico Tedesco über die Personallage, den Gegner und den Kader.

Gelsenkirchen

, 01.02.2018, 11:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Domenico Tedesco empfängt mit dem FC Schalke 04 am Samstag Werder Bremen.

Domenico Tedesco empfängt mit dem FC Schalke 04 am Samstag Werder Bremen. © dpa

Trainer Domenico Tedesco über …

… die Personallage: „Pablo Insua wird ausfallen. Alessandro Schöpf hat noch ein paar Probleme, aber wir haben noch ein paar Trainingseinheiten. Der dritte Angeschlagene in dieser Woche war Leon Goretzka, der nicht voll trainieren könnte. Er könnte aber eine Option für Samstag sein. Da müssen wir abwarten. Es ist eine neue, keine alte Verletzung bei ihm, aber es ist nichts Dramatisches.“

… die Rolle von Nabil Bentaleb: „Nabil ist ein Super-Fußballer und Super-Spieler. Er hat drei Monate pausieren müssen, war im Trainingslager aber wieder mit dabei. Wir hatten aber zunächst nicht das Gefühl, dass er schon bei 100 Prozent ist. Diese Woche hat er gut trainiert und setzt immer wieder Ausrufezeichen. Wir haben entschieden, dass in der aktuellen Situation uns andere Spieler mehr helfen können. Für Samstag ist er aber eine Option.“

… Bentaleb als möglichen Goretzka-Nachfolger: „Von der Qualität könnte er die Rolle von Leon einnehmen, es sind aber unterschiedliche Typen. Er hat noch nicht die tiefen Laufwege wie Leon, das fehlt ihm ein Stück weit. Nabil ist aber noch jung, er ist noch entwicklungsfähig. Wir haben aber mehrere Spieler in unseren Reihen, denen wir auf dieser Position sehr viel zutrauen.“

… Breel Embolo: „Breel hat eine lange Verletzungszeit hinter sich, das dürfen wir nicht vergessen. Er war wesentlich länger verletzt als Nabil, deswegen braucht er auch mehr Zeit. Er ist immer gut gelaunt, weil er weiß, dass wir noch viel mit ihm vorhaben. Wir brauchen aber Zeit und Geduld. Da erlaube ich nicht, dass man ihm Druck macht.“

… das Schalker Konterspiel und die Chancenauswertung: „Wir haben in der Hinrunde oft zu schlechte Entscheidungen im Spiel nach vorne getroffen. Im letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart haben wir das gut gemacht. Es ist aber auch immer gegnerabhängig. Die Entwicklung passt bei uns.“

… den relativ kleinen Kader und die Winterneuzugänge: „Wir haben die Hinrunde gut überstanden, hatten kaum Verletzte, da hatten wir Glück. Durch die drei Winterverpflichtungen und den breiteren Kader sind wir sehr zufrieden. Wir haben viele polyvalente Spieler. Wir können viel kompensieren, haben aber trotzdem Luxusprobleme.“

… Cedric Teuchert: „Er macht es sehr, sehr gut im Training. Am Anfang war das alles sehr viel Neues für ihn. Ich muss aber sagen, dass er immer besser in Tritt kommt. Es ist klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er im Kader auftaucht. Wir machen da aber null Druck.“

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… den Gegner Werder Bremen: „Werder Bremen macht es zurzeit supersupergut. Mit ein bisschen Glück hätten sie gegen Hertha gewinnen können. Sie haben eine technisch hochversierte Mannschaft. Sie werden nie ungeduldig. Sie haben einige Spieler im Kader, die viel Torgefahr ausstrahlen. Wir brauchen Geduld gegen Werder und dürfen den Kopf nicht verlieren.“

… den oft gefoulten Amine Harit: „Amine ist quirliger, mutiger Spieler, der sich die Bälle auch in Drucksituationen abholt. Dadurch kommt er auch in Positionen mit viel Körperkontakt. Wir haben aber nicht das Gefühl, dass bei ihm zu wenig gepfiffen wird. Wir spüren da nichts Unfaires gegenüber uns.“

Schalke-Manager Christian Heidel über …

…das Treffen mit Augsburgs Daniel Opare und dem Bekanntwerden: „Es war nicht der Plan, dass das Treffen bekannt wird. Ich kann nur sagen, dass im Zuge der Planung wir uns mit vielen Spielern treffen. Es war ein Kennenlerngespräch mit Daniel. Es war lediglich ein Austausch. Trotzdem war es uns nicht recht, dass das rauskommt, insbesondere, damit keine Unruhe in Augsburg entsteht. Es war ein rein informeller Austausch zwischen Schalke 04 und Daniel Opare.“

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