Beim 1:1 in Hoffenheim präsentierten sich die Königsblauen gegenüber dem Champions-League-Spiel in Porto verbessert. Keeper Ralf Fährmann verhinderte mit einer guten Leistung die Niederlage.

Sinsheim

, 01.12.2018, 20:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ralf Fährmann: Wurde bereits in der 2. Minute von Zuber warm geschossen. Ganz stark, wie er in der 28. Minute quasi im Alleingang gegen mehrere Hoffenheimer das 0:1 verhinderte. Machtlos beim Elfmeter, ansonsten eine richtig gute Leistung des Keepers. Note 2

Daniel Caligiuri: Lief als Rechtsverteidiger in der Viererkette auf, schaltete sich aber immer wieder gefährlich in die Offensive ein. Hätte in der 42. Minute beinahe einen Elfmeter herausgeholt – doch der Videoschiedsrichter sah das anders. In der 72. Minute klappte es dafür mit dem „Elfmeterherausholen“. Note 3

Salif Sané: Er wirkte – wie sein Nebenmann in der Innenverteidigung Matija Nastasic – nicht besonders sattelfest. Einige brenzlige Situationen musste Keeper Ralf Fährmann entschärfen. Note 3,5

Matija Nastasic: Auch er hat schon bessere Spiele in der Schalker Innenverteidigung gemacht. Nastasic spielte ungewohnt viele Fehlpässe. Nachdem er bereits in der 21. Minute die gelbe Karte sah, musste er mit angezogener Handbremse in die Zweikämpfe gehen. Note 4

Fährmann erneut bester Schalker, Bentaleb fühlt sich auf der „Zehn“ wohl

© imago

Bastian Oczipka: Längst nicht so stark wie in der Vorwoche gegen Nürnberg. Viele seiner Flanken kamen nicht an oder rutschten ihm über den Fuß. In der 57. Minute wurde er zum Pechvogel, als er den Handelfmeter verursachte, der zum 0:1 führte. Note 5

Sebastian Rudy: Für den Ex-Hoffenheimer war es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Ihm gelang nicht viel – allerdings wurde er auch von Belfodil und Demirbay in Manndeckung genommen, was seinen Wirkungskreis deutlich einengte. Note 4

Suat Serdar: Der Ex-Mainzer durfte mal wieder von Anfang an ran, blieb aber über weite Strecken des Spiels unauffällig. In der 67. Minute vergab er die Chance auf den Ausgleich, weil er sich frei vor dem Tor den Ball noch einmal auf den anderen Fuß legte. Note 5

Nabil Bentaleb: Anders als in den meisten anderen Spielen, in denen er als „Sechser“ auflief, beorderte ihn Tedesco in Hoffenheim auf die „Zehn“, was ihm sichtlich gefiel. Vor allem in der ersten Halbzeit durchaus auffällig – den Elfmeter in der 73. Minute verwandelte er gewohnt kaltschnäuzig. Note 3

Fährmann erneut bester Schalker, Bentaleb fühlt sich auf der „Zehn“ wohl

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Alessandro Schöpf: Vor allem in der ersten Halbzeit machte er keine gute Partie, verlor zu viele Zweikämpfe. Steigerte sich dann ein wenig nach der Pause, blieb aber wirkungslos. Note 4,5

Guido Burgstaller: Hatte in der 11. Minute die Riesenchance zur Führung, war dann in der 20. Minute zu eigennützig, als er besser quergelegt hätte statt abzuschließen. Trotzdem: Obwohl er mit Achillesfersenproblemen spielte, arbeitete er gewohnt viel. Note 3

Haji Wright: Gab überraschend sein Startelfdebüt, weil Tedesco Franco Di Santo zuhause ließ. Konnte allerdings nicht überzeugen und blieb blass. Note 5

Weston McKennie: Kam in der 70. Minute für Haji Wright

Benjamin Stambouli: Kam in der 70. Minute für Suat Serdar

Hamza Mendyl: Kam in der 87. Minute für Nabil Bentaleb

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