Fünf Gründe für positive Momentaufnahme

Schalker Zwischenbilanz

Neun Punkte nach vier Spielen sind eine Ausbeute, mit der sich der FC Schalke 04 als Tabellenzweiter erst einmal in der Spitzengruppe festgesetzt hat. Außerdem wurde in der Europa League das Minimalziel – die Qualifikation für die Gruppenphase – erreicht. Auch im DFB-Pokal wurde die erste Etappe beim Landesligisten FC Teningen wie erwartet souverän gemeistert.

GELSENKIRCHEN

von Von Frank Leszinski

, 01.09.2011, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Raul tritt mit Schalke gegen Bukarest in Cluj an.

Raul tritt mit Schalke gegen Bukarest in Cluj an.

Schalke blieb größtenteils von Verletzungen seiner Leistungsträger verschont und konnte das von Ralf Rangnick favorisierte Spielsystem des frühzeitigen Attackierens des Gegners konsequent einüben. Noch gibt es bei der Umsetzung Luft nach oben, doch selbst Rangnick schwärmte zuletzt nach dem Heimerfolg gegen Mönchengladbach: „Das war bisher unser bestes Saisonspiel.“ ›

Wie wichtig der Peruaner für Schalke ist, machten die letzten Spiele deutlich. Seit der 26-jährige seine Muskelverletzung überwunden hat, überzeugt Schalke mit schnellem Kombinationsspiel, wobei Farfan eine Schlüsselrolle zufällt. Kein Wunder, dass Schalke den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Farfan unbedingt verlängert will und sein Angebot schon mehrfach finanziell aufgestockt hat. ›

Der spanische Weltstar hat zwar in den vergangenen Wochen für viele Spekulationen gesorgt, aber seine Leistungen auf dem Platz boten nie Anlass für Kritik. Auch mit 34 Jahren ist Raúl für Schalke noch Gold wert. Obwohl er seine Wahl für den Mannschaftsrat ablehnte, ist der Spanier ein echter Führungsspieler, der allein mit seiner internationalen Erfahrung für Schalkes junge Mannschaft kaum zu ersetzen ist.›

Manager Horst Heldt ist es gelungen, den Kader wesentlich zu verkleinern. Zwar wäre es Heldt und Rangnick lieber gewesen, noch einige Spieler mehr abzugeben, doch entweder fehlten Interessenten oder die finanziellen Einbußen wären zu groß gewesen. ›

Die Anhänger sind nicht mehr in zwei Gruppen gespalten wie phasenweise zu Magaths Zeiten, sondern stehen bedingungslos hinter ihrem Team. 

Lesen Sie jetzt