Gross gibt bei Kolasinac leichte Entwarnung und hofft auf Huntelaar

Schalke 04

Der eine saß auf der Tribüne, der andere wurde ausgewechselt. Nach dem 1:2 gegen Köln stellten sich viele Fragen um die beiden Schalke-Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar und Sead Kolasinac.

Gelsenkirchen

, 21.01.2021, 07:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerte die Schalker Mannschaft vergeblich an: Klaas-Jan Huntelaar.

Feuerte die Schalker Mannschaft vergeblich an: Klaas-Jan Huntelaar. © dpa

Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar drückte auf der Tribüne vergeblich die Daumen für die Schalker Mannschaft. Hinterher übte er sich in Optimismus, was sollte er auch anderes sagen?

„Ich habe vorher gewusst, worauf ich mich eingelassen habe. Aber wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit kommen wir da raus“, sagte der 37 Jahre alte Niederländer, der wegen Wadenproblemen nicht spielen konnte.

Nur ein bisschen gelaufen

„Ich bin am Morgen vor dem Spiel ein bisschen gelaufen. Es geht schon besser. Ich hoffe, dass ich am Sonntag dabei sein kann“, sagte Huntelaar. Auch Trainer Christian Gross gab sich zuverichtlich in Hinsicht auf einen Einsatz des Mittelstürmers am Sonntag gegen den FC Bayern München.

„Die Hoffnung besteht, dass er zu einem Teileinsatz kommen kann“, sagte der Schweizer, ergänzte jedoch: „Wir müssen am Freitag nochmal darüber sprechen. Es macht keinen Sinn, einen nicht hundertprozentig fitten Spieler mitzunehmen und auf Kompromisslösungen zu setzen.“

Angst vor Muskelverletzung

Auch der zweite Schalker Hoffnungsträger macht Sorgen. Sead Kolasinac musste in der 72. Minute gegen Köln ausgewechselt werden. Linksverteidiger konnte wegen muskulären Problemen nicht mehr weiterspielen.

Gross gab bei Sky leichte Entwarnung. „Es scheint aber nicht so gravierend zu sein. Er hatte Angst, dass er sich vielleicht einen Muskel zerrt. Deshalb haben wir ihn runtergenommen.“

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