Harit will Wechsel zu Schalke offenbar provozieren

Kommt auch Insua?

Der Transferpoker um Amine Harit ist in eine neue Phase getreten. Dass der Mittelfeldspieler das Interesse des FC Schalke 04 geweckt hat, ist seit knapp zwei Wochen bekannt. Doch offenbar können sich der FC Nantes und der FC Schalke 04 nicht auf die Ablösemodalitäten einigen. Jetzt hat der Spieler scheinbar selbst die Initiative ergriffen.

Gelsenkirchen

27.06.2017, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Harit will Wechsel zu Schalke offenbar provozieren

Bilder aus der Karriere von Schalke-Neuzugang Amine Harit.

Harit drängt offenbar auf einen Wechsel, er fehlte beim Trainingsauftakt von Nantes. Doch sein Klub-Präsident Waldemar Kita mag den 20-Jährigen nur für eine entsprechende Summe gehen lassen und schimpfte bei der Vorstellung des neuen Nantes-Trainers Claudio Ranieri: „Bei mir muss niemand gehen, bis auf eine Ausnahme, weil er einen Zirkus veranstaltet. Dann lassen wir ihn gehen. Ja, gemeint ist Amine Harit. Er macht einen Zirkus.“

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Harit stammt aus der Jugend des FC Nantes und hatte noch im Januar diesen Jahres seinen Vertrag bis 2020 verlängert. „Mit Amine Harit beschäftigen wir uns schon seit geraumer Zeit sehr intensiv“, hatte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel unmittelbar nach der Mitgliederversammlung zugegeben.

Will da etwa jemand endlich seinen Wechsel verkünden? #S04#Harithttps://t.co/y39BGvgcbb

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Immer wahrscheinlicher wird auch ein Transfer von Pablo Insua. Der 23 Jahre alte Innenverteidiger von Deportivo La Coruna soll am Wochenende bereits zu finalen Gesprächen in Gelsenkirchen gewesen sein. „Beide Spieler sind aber nicht die Einzigen auf unserer Liste. Es muss wirtschaftlich machbar sein“, so Heidel. Der spanische Radio-Sender Onda Cero berichtete, dass die Königsblauen bereit seien, rund 3,5 Millionen Euro Ablöse für Insua zu bezahlen.

Di Santo zu Hannover?

Auf der Abgabenseite bleibt Franco Di Santo ein heißer Kandidat. Aufsteiger Hannover 96 soll an dem Argentinier interessiert sein, den der damalige Schalke und heutige Hannover-Manager Horst Heldt im Jahr 2015 nach Gelsenkirchen holte.

Mit dpa

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