Höwedes-Degradierung: Das Ende einer Ära?

Der Schalke-Kommentar

Sportlich war er schon seit einiger Zeit auf Schalke nicht mehr unumstritten, doch mit seiner Absetzung als Mannschaftskapitän hat Benedikt Höwedes nun auch von höchster Stelle, nämlich von Trainer Domenico Tedesco, ein eindeutiges Signal erhalten: Für den Weltmeister von 2014 brechen schwere Zeiten bei seinem Herzensklub an.

GELSENKIRCHEN

12.08.2017, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn war Höwedes fit, konnte er fast immer davon ausgehen, dass er spielte. Diesen Automatismus wird es in Zukunft nicht mehr geben. Der 29-Jährige könnte häufiger auf der Ersatzbank landen, sei es aus taktischen Gründen oder aus Leistungserwägungen. Dass Tedesco die neue Mannschaftshierarchie erst so spät kommunizierte, dürfte die Bitterkeit beim Nationalspieler ob seiner Degradierung verstärkt haben.

Steht damit das Ende einer Ära bevor? Das lässt sich noch nicht absehen. Eins aber bleibt: Auch wenn Höwedes künftig weniger Spiele für Schalke bestreitet, an seinen Verdiensten für die Königsblauen wird es nie den geringsten Zweifel geben.

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