Höwedes: "Freue mich über Wertschätzung"

Zwei Schalker für Deutschland

Seit Dienstagmittag ist es gewiss: Zwei Schalker stehen im endgültigen DFB-Aufgebot bei der Europameisterschaft in Frankreich. Bundestrainer Joachim Löw strich weder Benedikt Höwedes noch Leroy Sane aus dem vorläufigen Kader. Entsprechend positiv fielen die königsblauen Reaktionen aus.

ASCONA/GELSENKIRCHEN

, 31.05.2016, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Höwedes: "Freue mich über Wertschätzung"

Benedikt Höwedes freut sich auf die Europameisterschaft.

"Ich freue mich über die Wertschätzung und das Vertrauen des Bundestrainers. Das ist ein gutes Gefühl", erklärte Höwedes auf der Pressekonferenz nach der Kaderbekanntgabe. "Ich war während meiner Verletzungspause immer Austausch mit ihm und habe ihn immer auf den aktuellen Stand gebracht. Der Trainer hat mir immer positives Feedback gegeben. Dementsprechend bin ich extrem froh, dass ich rechtzeitig zum Turnier fit geworden bin."

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Das ist Jogi Löws EM-Kader

Mit diesem Aufgebot geht Bundestrainer Joachim Löw in die Fußball-Europameisterschaft.
31.05.2016
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Manuel Neuer (FC Bayern München)© Foto: dpa
Bernd Leno (Bayer 04 Leverkusen)© Foto: dpa
Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)© Foto: dpa
Jerome Boateng (FC Bayern München)© Foto: dpa
Emre Can (Liverpool FC)© Foto: dpa
Jonas Hector (1. FC Köln)© Foto: dpa
Benedikt Höwedes (FC Schalke 04)© Foto: dpa
Mats Hummels (Borussia Dortmund)© Foto: dpa
Shkodran Mustafi (FC Valencia)© Foto: dpa
Antonio Rüdiger (AS Rom)© Foto: dpa
Julian Draxler (VfL Wolfsburg)© Foto: dpa
Mario Götze (FC Bayern München)© Foto: dpa
Mario Gomez (Besiktas Istanbul)© Foto: dpa
Sami Khedira (Juventus Turin)© Foto: dpa
Joshua Kimmich (FC Bayern München)© Foto: dpa
Soll das deutsche Spiel gegen Italien lenken: Toni Kroos.© Foto: dpa
Thomas Müller (FC Bayern München)© Foto: dpa
Mesut Özil (Arsenal London)© Foto: dpa
Lukas Podolski (Galatasaray Istanbul)© Foto: dpa
Leroy Sané (FC Schalke 04)© Foto: dpa
Andre Schürrle (VfL Wolfsburg)© Foto: dpa
Bastian Schweinsteiger (Manchester United)© Foto: dpa
Julian Weigl (Borussia Dortmund)© Foto: dpa
Schlagworte DFB, Joachim Löw

Auch der Schalker Leroy Sane darf mit der Nationalmannschaft nach Frankreich reisen. In Joachim Löw hat er einen großen Fürsprecher im Kreise der Nationalmannschaft. Schon vor seiner erstmaligen Nominierung im November lobte Löw den damals 19-Jährigen für ein "wahnsinnig gutes Gefühl für offene Räume". Und weiter: "Da er natürlich auch eine hohe Grundschnelligkeit hat, erfasst er solche Dinge wahnsinnig gut. Seine Laufwege sind raffiniert." Sane sei zudem im Abschluss und in der Vorbereitung gut. "Er ist ein Spieler mit einer besonderen Gabe."

Dass Löw ernsthaft überlegt haben könnte, den 20-Jährigen nach Hause zu schicken, scheint bei solchen Aussagen unwahrscheinlich. "Ich freue mich sehr, dass beide den Sprung in das Aufgebot geschafft haben. Das ist eine Auszeichnung für unseren Verein und für unsere Knappenschmiede", wird Schalkes Sportvorstand Christian Heidel in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.

Zuvor waren erst sechs Spieler für eine EM ins Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft berufen worden: Erwin Kremers (1972), Hannes Bongartz (1976), Olaf Thon (1988), Heiko Westermann, Kevin Kuranyi (2008), Benedikt Höwedes (2012).

Die vier gestrichenen Spieler (Karim Bellarabi, Julian Brandt, Sebastian Rudy und Marco Reus) verließen noch vor der Einheit am Dienstagnachmittag das Trainingslager in der Schweiz, die restlichen 23 Spieler bereiten sich auf die EM-Generalprobe am Samstag (18 Uhr, live im ZDF) in Gelsenkirchen gegen Ungarn vor. Nach zwei Tagen Heimatkurzurlaub reist das DFB-Team dann am Dienstag (7.6.) ins EM-Quartier nach Evian. Die EM in Frankreich beginnt für den Weltmeister am 12. Juni in Lille mit dem Gruppenspiel gegen die Ukraine.