Julian Draxler steht am Freitag im Fokus

Schalke-Spiel in Wolfsburg

Wenn der VfL Wolfsburg am Freitagabend den FC Schalke 04 empfängt (20.30 Uhr), steht ein Spieler besonders im Mittelpunkt: Julian Draxler befindet sich bei den Königsblauen seit Wochen im medialen Schaufenster. Eine Spekulation jagt die andere.

GELSENKIRCHEN

27.08.2015, 06:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julian Draxler steht am Freitag im Fokus

Schalke-Spieler Julian Draxler im Zweikampf.

Erst wenn das Transferfenster am Montag um 18 Uhr bis auf wenige Ausnahmen in allen Ländern schließt, wird der Hype beendet sein. Auch beim VfL Wolfsburg stand ein Spieler zuletzt besonders im Fokus: Kevin De Bruyne.

Durchschnittliche Leistungen

Doch auf Wolfsburger Seite scheinen die Spekulationen  beendet. Am Mittwochabend berichteten mehrere Medien übereinstimmend, dass der belgische Fußballstar zu Manchester City wechselt. In den ersten beiden Bundesligaspielen bot der Belgier, den die Spekulationen offenbar nicht kalt ließen, nur durchschnittliche Leistungen. 

Draxler hat dagegen in den ersten drei Pflichtspielen der neuen Saison bewiesen, dass ihm der Rummel um seine Person nichts ausmacht. „Er macht das sehr gut und konzentriert sich auf Fußball. Es ist ja nicht das erste Mal in seiner Karriere, dass Julian Begehrlichkeiten weckt. Aber es gibt nichts Neues. Ich bleibe ganz entspannt, weil wir einen klaren Plan haben“, sagte Manager Horst Heldt.

Ganz im Sinne von Breitenreiter

Dieser sieht offenbar vor, eine Entscheidung zum Thema Draxler erst nach der Partie in Wolfsburg öffentlich bekannt zu machen. Aber es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Draxler auf Schalke bleiben wird. Das wäre auch ganz im Sinne von Breitenreiter. „Ich möchte keinen Spieler mehr abgeben“, wiederholte der Schalker Coach am Mittwoch noch einmal seine Meinung zu dieser Personalie.

Jetzt lesen

Das gilt natürlich nicht für Kevin-Prince Boateng und Felipe Santana, die auf der Suche nach einem neuen Verein sind. „Bei beiden Spielern gibt es Interessenten. Wir sind in der Prüfungsphase“, sagte Heldt, der bis Montag noch einen vierten Torhüter und eventuell einen Verteidiger oder defensiven Mittelfeldspieler verpflichten will.

Neues Computersystem

Bis zur letzten Minute wird Heldt seinen Entscheidungsspielraum jedoch nicht ausnutzen. Denn das neue Computersystem, mit dem Transfers übermittelt werden, hat die Angewohnheit, auch schon mal bei vielen Zugriffen nicht mehr funktionsfähig zu sein. „Deshalb werden wir am Montag um 17.30 Uhr nicht mehr aktiv“, sagte der Schalke-Manager mit einem Schmunzeln.