Kein Torwart nur für einen Abend: Markus Schubert bleibt vorerst in der Schalker Kiste

Schalke 04

Trainer David Wagner kündigt an, dass der Nübel-Vertreter die eigentliche Nummer eins zunächst einmal abgelöst hat. Die Entscheidung vor dem Bayern-Spiel sei „alternativlos“ gewesen.

Gelsenkirchen

von Norbert Neubaum und Frank Leszinski

, 04.03.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Torhüter unter sich: Markus Schubert und Manuel Neuer (r.) nach dem Pokalspiel auf Schalke (1:0 für Bayern). Schubert soll vorerst im Schalker Tor bleiben.

Torhüter unter sich: Markus Schubert und Manuel Neuer (r.) nach dem Pokalspiel auf Schalke (1:0 für Bayern). Schubert soll vorerst im Schalker Tor bleiben. © dpa

Auch nach der 0:1-Pokalniederlage gegen den FC Bayern München ging Alexander Nübel - wie in den letzten Wochen schon - wortlos an den in den Arena-Katakomben wartenden Journalisten vorbei. Dafür hatte vorher Schalkes Trainer David Wagner geredet.

Patzer und schwerer Stand

Wagner hatte seine Entscheidung, im Pokal-Viertelfinale auf Markus Schubert im Schalker Tor zu setzen, so begründet: „Die Ereignisse der letzten Wochen ließen keine andere Entscheidung zu. Sie war alternativlos.“

Mit den „Ereignissen der letzten Wochen“ waren Nübels Patzer gegen Leipzig und in Köln sowie die dann folgenden Anfeindungen von Schalker Fans gemeint, bei denen Nübel wegen seines Wechsels zum FC Bayern München zur kommenden Saison ohnehin einen schweren Stand hat. Wagner: „Wir hatten nicht den Eindruck, dass Alex uns in seiner aktuellen Verfassung helfen kann.“

Entscheidung gefasst aufgenommen

Gegen die Bayern machte Schubert seine Sache gut, am Gegentor durch Kimmich war er machtlos. Ein Torwart für nur einen Abend soll Schubert nicht bleiben. Wagner kündigte an, dass Markus Schubert auch demnächst in der Schalker Kiste stehen wird. Der Torwartwechsel auf Schalke soll also von Dauer sein. Alexander Nübel, so Wagner, soll die Entscheidung des Trainers gefasst aufgenommen haben.

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