Keine Einigung vor dem Arbeitsgericht

Streit mit Streit

GELSENKIRCHEN Der FC Schalke 04 ist derzeit Stammgast vor dem Arbeitsgericht Gelsenkirchen. Zehn Verfahren gegen den Fußballverein sind anhängig. In den meisten Fällen geht es um Klagen von Mitarbeitern, die in einem der vielen Konzernunternehmen ihren Job verloren.

von Von Marcus Bark

, 26.11.2009, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Albert Streit könnte in der Rückrunde das Trikot der Hertha tragen.

Albert Streit könnte in der Rückrunde das Trikot der Hertha tragen.

So schnell wurden sich die beiden Parteien nicht in allen strittigen Punkten einig. Der Gütetermin scheiterte an einer „juristisch spannenden Frage“, wie sie der Vorsitzende Richter Friedrich Wilhelm Heiringhoff nannte. Sie lautet: Darf ein Profi mit der Presse sprechen, ohne davon vorher den Verein zu informieren? Albert Streit hatte im September ein Interview ohne Wissen des FC Schalke gegeben. Streit klagt gegen die Geldstrafe in Höhe von 26 600 Euro und die begleitende Abmahnung. „Was soll das für ein Grundrecht auf Meinungsfreiheit sein, wenn es in der Frage gipfelt: ’Darf ich mal was sagen?‘“, argumentierte Kletke. Gathmann verteidigte die Sanktionen: In seinem Vertrag trete ein Profi die „Verwertung seiner Persönlichkeitsrechte“ ab. Sollten sich die Parteien nicht gütlich einigen, sehen sie sich am 22. Dezember beim Kammertermin wieder. Richter Heiringhoff betonte, dass er die strittige Vertragsklausel für juristisch b

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