Ohne Rangnick zum Sieg: Schalke schlägt Freiburg 4:2

Zurück in Erfolgsspur

Der FC Schalke 04 hat trotz der Aufregung um Ralf Rangnick zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nur zwei Tage nach dem völlig überraschenden Rückzug des an einem Burnout-Syndrom erkrankten Trainers zeigten die Profis eine Trotzreaktion und schlugen den SC Freiburg am Samstag mit 4:2 (1:1).

GELSENKIRCHEN

von Von Heinz Büse, dpa

, 24.09.2011, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schalkes Klaas-Jan Huntelaar jubelt nach seinem Führungstreffer zum 2:1.

Schalkes Klaas-Jan Huntelaar jubelt nach seinem Führungstreffer zum 2:1.

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Fußball-Bundesliga: FC Schalke 04 - SC Freiburg

In einer Partie auf Augenhöhe sicherte sich der FC Schalke 04 gegen den SC Freiburg im Spiel eins nach Ralf Rangnick einen schmeichelhaften 4:2-Erfolg.
24.09.2011
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Lewis Holtby hat momentan richtig Spaß auf Schalke.© Foto: dpa
Lewis Holtby (l.) kommt vor Oliver Barth an den Ball.© Foto: dpa
Schalkes Interimscoach Josef "Seppo" Eichkorn.© Foto: dpa
Cedric Makiadi (l.) stoppt Jose Jurado unsanft.© Foto: dpa
Johannes Flum (l.) kommt vor Jefferson Farfan an den Ball.© Foto: dpa
Anton Putsila nach einer vergebenen Freiburger Chance.© Foto: dpa
Raul (l.) erzielt das 4:1.© Foto: dpa
Klaas Jan Huntelaar bejubelt seinen Treffer zum 2:1.© Foto: dpa
Papiss Demba Cisse (r.) erzielt die Freiburger Führung.© Foto: dpa
Freiburgs Torhüter Oliver Baumann (l.) streckt sich vergeblich.© Foto: dpa
Starke Vorstellung: Schalkes Jefferson Farfan (l.), hier im Kampf um den Ball mit dem Freiburger Johannes Flum.© Foto: dpa
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Nach nur wenigen Tagen im Amt des Cheftrainers verzichtete Rangnick-Ersatz Eichkorn auf Experimente. Ungeachtet der schwachen Vorstellung beim 0:2 gegen den FC Bayern noch unter der Regie seines Vorgängers setzte er auf die selbe Startformation. Zur Sicherheit trug das jedoch zunächst nicht bei: Bereits nach zwei Minuten lag der FC Schalke hinten. Einen kapitalen Fehler von Torhüter Ralf Fährmann beim Abspiel aus dem Strafraum nutzte Cissé. Aus kurzer Distanz erzielte der Freiburger Torgarant bereits seinen sechsten Saisontreffer.

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In einer Partie auf Augenhöhe sicherte sich der FC Schalke 04 gegen den SC Freiburg im Spiel eins nach Ralf Rangnick einen schmeichelhaften 4:2-Erfolg.
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Lewis Holtby hat momentan richtig Spaß auf Schalke.© Foto: dpa
Lewis Holtby (l.) kommt vor Oliver Barth an den Ball.© Foto: dpa
Schalkes Interimscoach Josef "Seppo" Eichkorn.© Foto: dpa
Cedric Makiadi (l.) stoppt Jose Jurado unsanft.© Foto: dpa
Johannes Flum (l.) kommt vor Jefferson Farfan an den Ball.© Foto: dpa
Anton Putsila nach einer vergebenen Freiburger Chance.© Foto: dpa
Raul (l.) erzielt das 4:1.© Foto: dpa
Klaas Jan Huntelaar bejubelt seinen Treffer zum 2:1.© Foto: dpa
Papiss Demba Cisse (r.) erzielt die Freiburger Führung.© Foto: dpa
Freiburgs Torhüter Oliver Baumann (l.) streckt sich vergeblich.© Foto: dpa
Starke Vorstellung: Schalkes Jefferson Farfan (l.), hier im Kampf um den Ball mit dem Freiburger Johannes Flum.© Foto: dpa
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Der frühe Rückstand sorgte für zusätzliche Verunsicherung. Ein ums andere Mal geriet die Schalker Abwehr gegen die frechen und laufstarken Gäste gehörig ins Wanken und war anfällig für Konter. Yacine Abdessadki (10.) und Cissé (16.) boten sich schon früh die Chancen zum 0:2.

Dagegen fand der Pokalsieger nur schwer ins Spiel. Doch nach lethargischem Start erhöhte er den Druck und kam durch Lewis Holtby (19.) und Kyriakos Papadopoulos (28.) zu Möglichkeiten. Eine sehenswerte Vorarbeit von Raúl leitete den Ausgleich ein. Den Heber des Spaniers über Gäste-Schlussmann Oliver Baumann hinweg verlängerte Farfan aus zwei Metern per Kopf ins Tor. Der erste Saisontreffer des Flügelstürmers ersparte dem Revierclub einen Rückstand zur Pause. Auch nach Wiederanpfiff gelang es den Schalkern zunächst nicht, das Spiel zu kontrollieren. Die bessere Spielanlage zeigten die Gäste, die binnen weniger Minute das mögliche 2:1 gleich zweimal leichtfertig vergaben. Zunächst schoss Anton Putsila (56.) nach schönen Solo aus 14 Metern aus bester Position knapp am Tor vorbei, dann scheiterte Cissé (58.) aus kurzer Distanz an Fährmann.

Doch nach der glücklichen Führung durch Huntelaar, der nach Flanke von Atsuto Uchida per Kopf traf, spielten die Schalker wie befreit auf. Die weiteren Treffer von Holtby und Raúl nach Zauberzuspiel seines Landsmannes Jurado zwangen die Freiburger endgültig in die Knie. Daran konnte auch der Anschlusstreffer des eingewechselten Jendrisek nichts ändern.

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