Personalnot bleibt auf Schalke eine Konstante

Elf Stammspieler fehlen

Nicht nur die Fans, der Trainer und die Spieler waren erleichtert, auch Clemens Tönnies strahlte nach dem Schalker 4:1 (2:1)-Erfolg gegen Mainz 05. Der Schalker Aufsichtsratsvorsitzende eilte nach dem Schlusspfiff direkt in die Kabine und gratulierte jedem Spieler per Handschlag - und erinnerte an die angespannte Personallage.

GELSENKIRCHEN

01.12.2014, 09:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fordert gegen den VfB Stuttgart eine disziplinierte Mannschaftsleistung: Schalke-Trainer Roberto Di Matteo.

Fordert gegen den VfB Stuttgart eine disziplinierte Mannschaftsleistung: Schalke-Trainer Roberto Di Matteo.

Der Hinweis von Tönnies auf die Personallage kam nicht von ungefähr. Auf der Schalker Ersatzbank saß in Torhüter Wetklo, den Teilzeitkräften Clemens und Barnetta sowie den Nachwuchsspielern Friedrich, Multhaup, Sane und Borgmann kein einziger Stammspieler. Denn die ohnehin schon lange Verletztenliste der Königsblauen erhielt vor dem Mainz-Spiel noch weiteren Zuwachs.

Felipe Santana musste wegen Oberschenkelproblemen passen. Trainer Di Matteo: „Nach drei Monaten Reha hat er zweimal gespielt. Er hatte wieder Beschwerden, deshalb ist er ausgefallen. Man braucht ein bisschen Zeit, wenn man nach so einer Verletzung zurückkommt.“

Ebenfalls nicht im Kader stand Kevin-Prince Boateng wegen eines Infekts und Knöchelproblemen. Damit mussten die Gastgeber gegen Mainz auf nicht weniger als elf Spieler verzichten. Die Hoffnung, dass sich durch Personalveränderungen in der medizinischen Betreuung die Lage verbessert, sind bisher also nicht in Erfüllung gegangen.

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Bundesliga, 13. Spieltag: FC Schalke 04 - FSV Mainz 05 4:1 (2:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem FSV Mainz 05.
29.11.2014
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Bilder der Partie Schalke gegen Mainz.© Foto: dpa
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So wird Trainer Di Matteo weiterhin improvisieren müssen. In der nächsten Partie beim VfB Stuttgart wird auf jeden Fall Marco Höger fehlen, der gegen Mainz seine fünfte Gelbe Karte sah. Auch der Ausfall des verletzungsanfälligen Jan Kirchhoff droht. Er musste zur Pause ausgewechselt werden.

Glücklich war hingegen Mittelfeldspieler Max Meyer, der endlich wieder in der Schalker Startformation stand und ein gutes Spiel machte. „Es hat mich sehr gefreut, dass ich spielen durfte. Der Trainer hat mit mir genügend gesprochen, als ich aus der Länderspielpause kam. Ich hoffe, dass ich nächste Woche in Stuttgart wieder spielen kann,“ sagte der 19-Jährige, dem seine Leistung Auftrieb für die anstehenden Aufgaben geben sollte.Bis zur Winterpause wollen die Königsblauen eine turbulente erste Saisonhälfte mit möglichst vielen Erfolgen versöhnlich abschließen.