„Rangnick-Gruppe“ kritisiert und bietet Schalke 04 Hilfe an

Schalke 04

Lange Zeit war es ruhig gewesen bei der sogenannten „Rangnick-Gruppe“. Kurz vor der Schalker Mitgliederversammlung geht sie an die Öffentlichkeit mit Kritik, aber sie bietet auch Hilfe an.

Gelsenkirchen

, 14.07.2021, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herzblut auf Schalke

Herzblut auf Schalke © Daniel Günther

Die Gruppe „Tradition und Zukunft“, die im März mit Ralf Rangnick über ein Engagement als Sportchef gesprochen hatte, ohne den Verein zu informieren, hat eine Homepage unter dem Namen „Herzblut auf Schalke“ online gestellt.

In der Öffentlichkeit als „Rangnick-Gruppe“ bezeichnet, nimmt sie zu Vorwürfen Stellung und stellt ihre Sicht der Dinge dar. Hart ins Gericht geht die Gruppe mit Axel Hefer, der nicht nur für den Aufsichtsrat kandidiert, sondern angeblich auch Chef dieses Gremiums werden will.

Unverständnis über Hefer

So heißt es u.a.: „In der Öffentlichkeit und vor dem Wahlausschuss zum neuen Aufsichtsrat behauptete er (Axel Hefer, die Red.) felsenfest, zum Thema Rangnick von nichts gewusst zu haben. Für uns ist das unfassbar, war doch genau dieser Axel Hefer einige Wochen vorher bei einem Sondierungsgespräch unserer Gruppe mit Ralf Rangnick anwesend. Dabei hatte er eine federführende Position.“

„Tradition und Zukunft“ bietet Schalke seine Hilfe an. So heißt es auf der Homepage: „Schon jetzt profitiert S04 mit einer beachtenswerten achtstelligen Eurosumme von Sponsorings der Unternehmen aus unserem Team. Wir leiden nicht erst seit Monaten mit und für unseren S04. Aber Leiden und sich nur beklagen bringt nichts: Wir möchten noch mehr helfen als bisher – und das nicht nur mit Geld: Wir bieten unser wichtigstes Kapital an – jede Menge Kompetenz, die Summe aus Wissen und Erfahrung. Und dabei möchten wir nachhaltig Verantwortung im Verein übernehmen.“

Zu Gruppe „Tradition und Zukunft -Herzblut auf Schalke“ gehören insgesamt 24 Personen. 13 sind namentlich bekannt. Sprecher der Gruppe sind Frank Haberzettel und Dr. Uli Paetzel.

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