Rouven Schröder: Darum bekommt Ozan Kabak eine Woche Zusatzurlaub

Schalke 04

Schalkes Verteidiger kann nach der Europameisterschaft noch eine Woche länger als ursprünglich verabredet entspannen - Schalke ist allerdings auch in eigener Sache so großzügig.

Gelsenkirchen

, 12.07.2021, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Woche Zusatzurlaub: Ozan Kabak (r.), hier gegen Leroy Sané vom FC Bayern München, bekommt von Schalke die Gelegenheit, sich um seine berufliche Zukunft zu kümmern.

Eine Woche Zusatzurlaub: Ozan Kabak (r.), hier gegen Leroy Sané vom FC Bayern München, bekommt von Schalke die Gelegenheit, sich um seine berufliche Zukunft zu kümmern. © dpa

Die Saisonvorbereitung biegt auf die Zielgeraden ein, am kommenden Freitag steht Schalkes letzter Test gegen Vitesse Arnheim auf dem Programm. Weder in diesem Spiel noch auf dem zeitnah anstehenden aktuellen Mannschaftsfoto wird Ozan Kabak dabei sein. Der Verteidiger hat von Schalke nach seinem EM-Urlaub, der bis zum heutigen Montag dauern sollte, noch eine Woche Zusatzurlaub bekommen.

Ob nun Zusatzurlaub oder Sonderurlaub - das klingt, findet auch Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder, allemal besser als „freigestellt“. Im Prinzip läuft es aber alles auf ein und dieselbe Sache hinaus: Kabak soll, so Schröder, diese Woche nutzen, um mögliche Angebote zu prüfen und im Idealfall sich sogar mit einem Verein, der ihn verpflichten möchte, verständigen. Ähnlich hatte Schalke das auch mit dem zum 1. FC Köln gewechselten Mark Uth gehandhabt.

Alle wollen den Wechsel

Dass der 21-jährige Kabak geht, ist beschlossene Sache. Alle Seiten, so Schröder, wollten das Gleiche - Schalke kann sich den türkischen Nationalspieler aus Budgetgründen in der Zweiten Liga nicht mehr leisten, andererseits würde eine akzeptable Ablöse für Kabak den Handlungsspielraum für Schalke vergrößern - die Königsblauen sind vor allem noch auf der Suche nach einem kreativen Mittelfeldspieler, der sofort weiterhilft. Und Kabak selbst will weiterhin erstklassig spielen.

Ein Angebot für Kabak liegt Schalke noch nicht vor. Ohnehin sei die Reihenfolge eigentlich die, dass sich zunächst der Spieler mit einem neuen Verein einig sein müsste. Denn selbst wenn Schalke sich mit einem interessierten Verein bezüglich der Ablöse einig wäre, könnte sich der Spieler immer noch querstellen. Denn Kabak hat auf Schalke noch einen Vertrag bis 2024.

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