Rückkehr in die Heimat-Klubs: Leih-Spieler verlassen Schalke 04

Schalke 04

Es war alles nur geliehen: Nach Jonjoe Kenny werden auch Juan Miranda, Michael Gregoritsch und Jean-Clair Todibo den Königsblauen den Rücken kehren.

Gelsenkirchen

von Norbert Neubaum

, 01.07.2020, 19:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rückkehr zum FC Barcelona: Juan Miranda.

Rückkehr zum FC Barcelona: Juan Miranda. © dpa

Jonjoe Kenny passte „wie die Faust aufs Auge zum FC Schalke 04“, so Sportvorstand Jochen Schneider. Dass der englische Rechtsverteidiger nach nur einer Saison zurück zum FC Everton kehrt, bedauert Schneider. Das Interesse an Kenny habe man bei den Engländern hinterlegt. Aber der FC Everton denkt über Kenny wohl ähnlich...

Todibo wäre zu teuer gewesen

Es war halt alles nur geliehen: Nach Kenny werden auch die anderen Spieler, die Schalke von anderen Klubs ausgeliehen hatte, den Königsblauen nach maximal einer Saison den Rücken kehren. Auch das ursprünglich bis zum 30. Juni 2021 vereinbarte Leihgeschäft mit dem FC Barcelona in Sachen Juan Miranda wurde vorzeitig beendet. Darauf einigten sich die drei beteiligten „Parteien“. Der 20-jährige Linksverteidiger ist bereits nach Spanien zurückgekehrt. Der spanische U21-Nationalspieler konnte technisch auf Schalke überzeugen, fremdelte aber ein wenig mit der körperlichen Robustheit in der Bundesliga.

Da sich Schalke auf dem Twitter-Kanal des Klubs auch von Jean-Clair Todibo und Michael Gregoritsch verabschiedet, ist klar, dass auch diese Spieler zumindest vorerst keine Zukunft auf Schalke haben. Todibo, dessen Verpflichtung die Königsblauen wohl auch nicht hätten stemmen können, wenn sie gewollt hätten, kehrt zurück zum FC Barcelona, der in der Winterpause verpflichtete Stürmer Michael Gregoritsch zum FC Augsburg.

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