Sami Khedira bleibt ein Thema auf Schalke

Transfer-Spekulationen

Kaum eine Woche vergeht zurzeit, ohne dass Clemens Tönnies nicht etwas zum Thema Sami Khedira zu sagen hat. Der Schalker Aufsichtsrats-Vorsitzende würde den Weltmeister, dessen Vertrag bei Real Madrid am Saisonende ausläuft, offenbar zu gerne künftig auf Schalke Fußball spielen sehen.

GELSENKIRCHEN

19.03.2015, 20:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sami Khedira (r.) steht bei Schalke hoch im Kurs.

Sami Khedira (r.) steht bei Schalke hoch im Kurs.

"Er würde zu Schalke passen", hat Tönnies zuletzt erklärt. Horst Heldt macht auch keinen Hehl daraus, dass er sich Khedira gut auf Schalke vorstellen könne. "Es wäre fahrlässig, wenn wir solch eine Möglichkeit nicht prüfen würden, wenn solch ein Spieler auf dem Markt ist", so der Schalker Manager.

Doch solch ein Transfer hängt von vielen Rahmenbedingungen ab:

1.) Die Champions-League-Qualifikation:

Erstens ist überhaupt nicht klar, was Khedira will. "Ich weiß nicht, wie die Ausgangsposition beim Spieler ist und was für Vorstellungen er hat," betonte Di Matteo, der Khedira als "Weltklassespieler" bezeichnet. Doch sollte sich Schalke nicht für die Champions League qualifizieren, wäre ein Transfer des 27-Jährigen wohl utopisch.

2.) Eine Frage des Preises:

Zweitens stellt sich die Frage, ob Schalke unabhängig vom Saisonverlauf solch einen Transfer finanziell stemmen könnte. Zwar ist Khedira ablösefrei, doch bei Spielern seiner Qualität ist es üblich, dass der interessierte Verein auch noch ein sattes Handgeld an den betreffenden Kicker inklusive eines lukrativen Vertrags bezahlt.

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Insofern ist die Rede von der Ablösefreiheit irreführend. Heldt stellte jedoch fest: "Wir sind in einer guten Position und können uns viel leisten."

3.) Khediras körperliche Fitness

Drittens stellt sich die Frage, ob Khedira den Anforderungen in der Bundesliga körperlich gewachsen ist. Schließlich hatte er letzter Zeit mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Heldt hat in dieser Hinsicht keine Befürchtungen: "Er war nach seiner Kreuzbandverletzung unfassbar schnell zurück, hat die Champions League gewonnen und an der Weltmeisterschaft teilgenommen."

An der fußballerischen Klasse von Khedira hat Heldt überhaupt keinen Zweifel: "Er hat fünf Jahre für Real Madrid gespielt und nicht für den FC Buxtehude."

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