Schalke-Analyse wegen Keller-Erkrankung offen

Magen-Darm-Grippe

Wegen einer Erkrankung von Trainer Jens Keller ist weiter offen, ob der FC Schalke 04 die Analyse der Bundesliga-Hinrunde wie geplant am Sonntag vornehmen wird. "Wir müssen sehen, wie es ihm geht“, hatte Schalke-Sportvorstand nach dem 0:0 am Samstag beim 1. FC Nürnberg gesagt."

GELSENKIRCHEN

22.12.2013, 12:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jens Keller (r.) und sein Trainerteam bleiben auf Schalke in der Verantwortung.

Jens Keller (r.) und sein Trainerteam bleiben auf Schalke in der Verantwortung.

Den an einer Magen-Darm-Grippe erkrankten Keller hatten in Nürnberg seine Assistenten Peter Herrmann und Sven Hübscher vertreten. Bei der Analyse soll die Arbeit des Chefrainers beurteilt werden. Keller, der vor einem Jahr vom Jugendcoach zum Schalker Cheftrainer befördert wurde, steht seit Wochen in der Kritik der Öffentlichkeit.

Ob Keller im Januar beim Trainingsneustart auch wieder dabei ist, wollten weder Heldt noch der mächtige Aufsichtsratschef Clemens Tönnies sagen. Immerhin Schalkes Ehrenpräsident Gerd Rehberg wagte sich aus der Deckung.Der 77-Jährige hatte betont, dass es in der Winterpause keinen Trainerwechsel auf Schalke geben werde - und wurde nun von Heldt erneut zurechtgewiesen: "Bei allem Respekt: Wenn Clemens Tönnies eine Aussage macht, wenn Horst Heldt eine Aussage macht, dann ist die aussagekräftig. Alles andere ist nicht aussagekräftig."