Schalke-Coach David Wagner: Daher verzichtete er im Test auf Alex Nübel

Schalke 04

Gegen den belgischen Erstligisten VV St. Truiden kassierte Schalke eine 0:1-Niederlage. Nach der Partie äußerte sich Trainer David Wagner.

Fuente Alamo

, 08.01.2020, 11:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Belgischer Torjubel: Gegen VV St. Truiden unterlag Schalke am Dienstag mit 0:1.

Belgischer Torjubel: Gegen VV St. Truiden unterlag Schalke am Dienstag mit 0:1. © dpa

Es sagt wahrscheinlich eine ganze Menge über das Spiel aus, wenn der Trainer nachher drei Mal betont, dass das Wichtigste sei, dass alle Spieler gesund geblieben sind. Das war mit Sicherheit das Beste, was man als Beobachter über das Testspiel der Schalker gegen den belgischen Erstligisten VV St. Truiden sagen kann: Am Ende unterlag das Team von David Wagner mit 0:1.

Jetzt sind Testspiele natürlich genau dafür da: Um Trainern die Gelegenheit zu geben, Dinge zu erproben, mit der Aufstellung zu experimentieren und Abläufe unter Wettbewerbsbedingungen einzuüben. Insofern lässt die Niederlage gegen den Elften der belgischen Liga kaum Rückschlüsse auf den tatsächlichen Leistungsstand der Schalker zu.

Testspiel ohne klare „A-Elf“

„Es war halt ein typisches Vorbereitungsspiel“, zuckte Wagner nach dem Spiel mit den Achseln. „Nichtsdestotrotz war ich mit dem Tempo zufrieden - wir haben halt nur zu wenige Torchancen heraus gespielt.“ Die zweite Halbzeit habe ihm etwas besser gefallen, sagte Wagner, da sei noch mehr Intensität drin gewesen.

Wagner hatte in der Halbzeit einmal komplett durchgewechselt, insgesamt kamen also 22 Spieler zu jeweils 45 Minuten Einsatzzeit. Weder in der einen noch der anderen Hälfte stand eine klare „A-Elf“ auf dem Platz – für Wagner auch ein Grund, warum viele Automatismen noch nicht richtig funktioniert hätten. Gerade in Hälfte zwei standen Schalkes Stürmer etliche Male im Abseits, weil das Timing bei den Abspielen nicht klappte.

Im Tor setzte Wagner in Hälfte eins auf Markus Schubert, in Hälfte zwei auf Michael Langer – Alexander Nübel stand gar nicht erst im Kader. Das hatte zum einen mit einer kleinen Blessur zu tun – Nübel hatte am Vormittag einen Ball gegen den Daumen bekommen, der daraufhin angeschwollen war.

So plant Wagner für das Testspiel in Hamburg

Zum anderen ist Nübel für die ersten beiden Spiele der Rückrunde ohnehin gesperrt. „Wir müssen an die nächsten Spiele denken, und wenn Markus Schubert etwas passieren sollte, dann muss Michael Langer spielen“, sagte Wager. Daher hätten diese beiden Keeper ihre Einsatzzeiten bekommen.

Auch im nächsten Testspiel gegen den HSV am Freitag (18 Uhr) werde Nübel nicht dabei sein - „möglicherweise wird Schubi dann über 90 Minuten spielen“, so der Trainer.