Schalke gegen Bukarest - Heimsieg laut Heldt Pflicht

Champions League

Nach dem schwachen Saisonstart hat sich der FC Schalke gefangen. Drei Siege hintereinander haben das Selbstbewusstsein des Keller-Teams gestärkt. Auch dank des neuen "Leaders" Kevin-Prince Boateng ist die Hoffnung auf einen erfolgreichen Start in die Champions League groß.

GELSENKIRCHEN

von Von Uli Brünger, dpa

, 17.09.2013, 14:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schalke-Manager Horst Heldt erwartet von seinen Profis einen Sieg gegen Bukarest. Foto: Kevin Kurek

Schalke-Manager Horst Heldt erwartet von seinen Profis einen Sieg gegen Bukarest. Foto: Kevin Kurek

"Wir haben ein Heimspiel und müssen dieses Duell gewinnen, wenn wir die Gruppenphase überstehen wollen. Unsere Fans werden uns zusätzlich Kraft geben", sagte Heldt vor der Partie am Mittwoch in der Veltins-Arena. Genauso sieht es Jens Keller. Der Trainer betont, dass man das letzte halbe Jahr inklusive der beiden Qualifikationsspiele gegen PAOK Saloniki für diese besonderen Abende in der europäischen Königsklasse gearbeitet habe. Nach drei Pflichtspielsiegen gegen Saloniki (3:2), Leverkusen (2:0) und Mainz (1:0) hat sich die Stimmung auf Schalke merklich aufgehellt. "Alle sind lockerer und lachen viel. Mit den Erfolgen steigt auch das Selbstbewusstsein", berichtete Joel Matip.

Zum Aufschwung erheblich beigetragen haben auch die beiden Last-Minute-Transfers Dennis Aogo und Kevin-Prince Boateng. Aogo liefert auf der einstigen Schwachstelle als linker Verteidiger sehr zuverlässige Arbeit ab, und der für zwölf Millionen Euro vom AC Mailand losgeeiste Boateng schlüpfte in Rekordzeit in die königsblaue Chefrolle. Auch deshalb freut sich Heldt jeden Tag ein wenig mehr über seinen Transfer-Coup, der sogar Nachbar-Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) neidisch machte. "Kevin-Prince ist enorm wichtig für die Mannschaft. Er ist ein Qualitätsspieler, der die anderen mitreißen kann."

Auch wenn der vom ehemaligen Bundesliga-Profi Laurentiu Reghecampf erfolgreich trainierte "Karpaten-Meister" in den vergangenen Jahren nicht zu den Topadressen in Europas Fußball zählte, ist Vorsicht geboten. "Wir sollten sie nicht schlechter machen als sie sind", mahnte Heldt. Vor zwei Jahren trafen die Teams in der Europa League schon einmal aufeinander. Seinerzeit spielte S04 im Ausweichstadion in Cluj 0:0, gewann das Rückspiel daheim mit 2:1. Ein Ergebnis, mit dem der Bundesliga-Neunte auch am Mittwoch gut leben könnte.

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