Ein Drittel der Saison ist gespielt - Zeit für eine erste Bilanz. Da befindet sich Schalke auf einem ganz guten Weg, meint unser Kommentator. Ausruhen sollte sich aber niemand.

Gelsenkirchen

, 10.11.2019, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das erste Saison-Drittel ist vorbei, und der gefährlichste Querschläger kam dabei aus den eigenen Reihen. Aber den hat Schalke offenbar einigermaßen unbeschadet abgewehrt – der berechtigte Wirbel um die unsäglichen „Afrikaner“-Äußerungen von Aufsichtsratschef Clemens Tönnies taugt zwar immer noch zu der einen oder anderen Diskussion, vereinsintern wurde aber nun ein Schlussstrich gezogen.

Dass Tönnies, obwohl offiziell wieder im Amt, am Samstag nicht in der Veltins-Arena zu entdecken war, zeugt allerdings von der großen Sensibilität, mit der dieses Thema weiterhin zu behandeln ist.

Das Publikum ist einverstanden mit dem Spiel-Stil

Dass Schalke sportlich nach dem ersten Drittel so ordentlich dasteht, war vorher nicht zu erwarten. Neuer Trainer, fast die gleiche Mannschaft, die vorher so enttäuscht hatte – auf das Herausposaunen großer Saisonziele wurde daher verzichtet.

Es ging, so die Botschaft, zunächst darum, die Fans zurückzugewinnen. Dieses Ziel ist bereits erreicht – die Mehrheit des Publikums ist einverstanden mit dem Spiel-Stil, es macht wieder Spaß, Schalke zuzuschauen. Dazu zählt auch ein am Ende taktisch freizügiges Spektakel wie gegen Düsseldorf.

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Die Mannschaft sollte mit einem solchen Spiel aber noch unzufriedener sein als sie es öffentlich zugibt. Denn am Ende können die Punkte, die beispielsweise gegen Köln und nun Düsseldorf verspielt wurden, fehlen – zu welchem Ziel auch immer. Und dann kann die Stimmung schnell auch wieder kippen.

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