Schalke macht sich Mut - auch für die Bundesliga

Schalke 04

Nach dem 1:1 gegen Porto waren Spieler, Trainer und Manager des FC Schalke 04 darum bemüht, die positiven Aspekte dieser 90 Minuten in den Vordergrund zu rücken. Und davon gab es einige.

Gelsenkirchen

, 20.09.2018 / Lesedauer: 3 min
Schalke macht sich Mut - auch für die Bundesliga

Applaus für seine Mannschaft und für die Schalker Fans: Trainer Domenico Tedesco sieht die Königsblauen auf einem guten Weg nach dem Unentschieden gegen den FC Porto. © picture alliance/dpa

Einsatz und Leidenschaft vor allem in der zweiten Halbzeit sorgten beim Abpfiff für freundlichen Applaus von den Rängen, der auch gleich mit einer eindeutigen Aufforderung verbunden war: „Zieht den Bayern die Lederhose aus!“

Denn am Samstag (18.30 Uhr) ist der Deutsche Rekordmeister zu Gast. Eine Partie, die nicht nur zu den Klassikern der Bundesliga-Historie gehört, sondern gleichzeitig auch ihre besondere Brisanz durch den Schalker Fehlstart mit drei Niederlagen in Folge erhält.

Heidel richtet kleine Kampfansage an Bayern

Christian Heidel richtete noch am späten Dienstag Abend eine kleine „Kampfansage“ an die Münchner. „Jetzt sagen die Ersten, jetzt kommen die Bayern. Ja, dann kommen sie eben. Es wird nicht so sein, dass wir am Samstag mit schlotternden Knien auf das Feld gehen“, betonte der 55-Jährige.

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Champions League, 1. Spieltag: FC Schalke 04 - FC Porto 1:1 (0:0)

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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Porto.© dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Porto.© imago/Jan Huebner
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Porto.© imago/MIS
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Was der Sportvorstand gegen den FC Porto gesehen hatte, bestätigte ihn offenbar in seiner Meinung, dass sich trotz der unbefriedigenden Ergebnisse keiner Sorgen um Schalke machen müsse. Heidel: „Diese Mannschaft hat kämpferisch alles reingehauen. Mehr geht fast nicht. Diese Elf ist hundertprozentig intakt.“

Tedesco sieht „positive Signale“ seiner Mannschaft

Bei allem Frust über so manche strittige Entscheidung von Schiedsrichter Jesus Gil Manzano hob auch Trainer Domenico Tedesco die „positiven Signale“ seiner Mannschaft hervor. „In Gladbach haben wir den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht, gegen Porto den zweiten“, so der 33-Jährige, der im Mittelfeld durch die Hereinnahme der beiden jungen Talente Weston McKennie und Suat Serdar ein glückliches Händchen bewies.

Je länger das Spiel gegen Porto dauerte, desto besser kamen die beiden Youngster ins Spiel. Dass Serdar und McKennie den Schalker Führungstreffer durch Breel Embolo gemeinsam durch energischen Einsatz vorbereiteten, krönte ihre ansprechenden Leistungen.

Noch kein Durchbruch in spielerischer Hinsicht

Allerdings waren die 90 Minuten gegen Porto noch kein Durchbruch in spielerischer Hinsicht. Oft spielten die Königsblauen zu abwartend, mit zu wenig Tempo. Es war über weite Strecken wieder der Tedesco-Fußball der vergangenen Saison zu sehen, was auch so mancher statistische Wert dokumentierte, wie die Passquote von 67 Prozent und nur 39 Prozent Ballbesitz.

Deshalb blieb Torhüter Ralf Fährmann bei der Beurteilung der Entwicklung wohl auch zurückhaltend. „Wir haben mit den Münchnern ein richtiges Brett vor uns. Da müssen wir 100 Prozent abrufen, aber selbst dann ist nicht gesagt, dass wir etwas mitnehmen“, so der 29-Jährige.

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