Schalke-Manager Heidel: "Brauchen kein Mitleid"

Trotz Verletzungspech

Wie ein roter Faden zog sich in den vergangenen sechs Monaten das Verletzungspech beim FC Schalke 04 durch die Saison. Und auch im neuen Jahr ist kein Ende in Sicht. Die angespannte Personalsituation ist für Christian Heidel jedoch kein Anlass, Trübsal zu blasen.

GELSENKIRCHEN

20.01.2017, 06:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schalke-Manager Heidel: "Brauchen kein Mitleid"

"Ich würde wahrscheinlich alles dafür geben. Aber das würde nichts nützen. Deswegen beschäftige ich mich ungern mit solchen Themen." - Schalkes Sportvorstand Christian Heidel im ZDF-Sportstudio auf die Frage, was er dafür geben würde, mit dem Revierclub mal deutscher Meister zu werden.

Jüngste Hiobsbotschaft: Offenbar hat sich Baba beim Afrika-Cup schwerer verletzt als zunächst angenommen.  Nach Angaben des ghanaischen Verbandes sei bei Untersuchungen des Abwehrspieler ein „Riss des Meniskus und ein Teilriss des vorderen Kreuzbandes mit Flüssigkeitsansammlung im linken Knie“ festgestellt worden. Am Freitag wird Baba aus Gabun zu weiteren medizinischen Untersuchungen zurückkehren. 

"Elf sehr gute Bundesligaspieler"

Bestätigt sich die Diagnose, droht der Leihgabe des FC Chelsea das Saisonaus.  „Wir brauchen kein Mitleid und die Spieler keine Alibis. Am Samstag werden wir immer noch elf sehr gute Bundesligaspieler auf den Platz bringen, die Ingolstadt besiegen können,“ betonte der Schalker Manager.

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Den großen Stellenwert dieser Partie und des unmittelbar darauffolgenden Heimspiels gegen Eintracht Frankfurt stellt kein Schalker in Abrede. „Diese Spiele sind elementar für die Rückrunde,“ erklärte Trainer Markus Weinzierl. Die Königsblauen müssen sofort in die Erfolgsspur zurückkehren, sonst droht ein Jahr ohne Europapokal-Teilnahme. Der historische Fehlstart zu Saisonbeginn - fünf Niederlagen in Serie - bleibt eine große Hypothek. Bereits neun Punkte beträgt der Rückstand auf einen Europa-League-Platz.

Besser gerüstet als im Sommer

Weinzierl sieht sein Team jedoch nun besser gerüstet als im Sommer 2016. „Uns stützt die Phase von zwölf Spielen ohne Niederlage. Da hat die Mannschaft gezeigt, was für Qualitäten sie hat. Daran müssen wir anknüpfen. Wir brauchen elfmal einhundert Prozent auf dem Platz, um Ingolstadt zu schlagen.“ Ob Eric Maxim Choupo-Moting Schalke zur Verfügung steht, entscheidet sich wohl am Freitag. Weinzierl: „Ich rechne mit ihm und hoffe, dass er spielen kann.“

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Hält der Schalker Trainer an der in der Hinrunde bewährten Dreier-Abwehrkette mit Benedikt Höwedes, Naldo und Matija Nastasic fest, dürfte Neuzugang Holger Badstuber zunächst auf der Bank sitzen. Der zweite Neuzugang des Winters, Guido Burgstaller, hat dagegen gute Chancen, in der Startformation zu stehen. Er verspricht: „Ich werde mich voll reinhauen und alles geben, damit wir Erfolg haben.“

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