Schalke-Manager Heldt: „Ich habe Hochachtung“

Zum Rangnick-Rücktritt

Nach dem überraschenden Rücktritt von Cheftrainer Ralf Rangnick nahm Schalke-Sportvorstand Horst Heldt am Donnerstag Stellung.

GELSENKIRCHEN

von Von dpa

, 22.09.2011, 16:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schalkes Sportdirektor Horst Heldt hat Hochachtung vor der Entscheidung Ralf Rangnicks.

Schalkes Sportdirektor Horst Heldt hat Hochachtung vor der Entscheidung Ralf Rangnicks.

„Ich habe Hochachtung vor dieser Entscheidung. Er hat mir gesagt, dass es ihm nicht gut geht.“

„Das zieht uns den Boden unter den Füßen weg, denn das war vorausschauend nicht erkennbar, und in der Kürze der Zeit kann auch nicht an Lösungen gedacht werden. Das war ein Schock, wir müssen das erst einmal sacken lassen. In ein Seelenempfinden kann man nicht immer hineinschauen, das ist eine Krankheit, die man nicht an der Stirn ablesen kann.“

„Er braucht keinen stationären Aufenthalt, sondern wird von Fachleuten behandelt. Wir können ihm nur zusichern, dass wir weiter engen Kontakt halten und ihn bei seiner Gesundung unterstützen werden. Ralf Rangnick ist auf dem Weg zurück nach Backnang. Er steht jetzt für eine längere Zeit der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung. Es ist natürlich kein schöner Tag. Und es ist keine Entscheidung aus sportlicher Sicht, sondern aus krankheitsbedingten Gründen. Es ist keine einfache Situation für alle Beteiligten.“

„Natürlich bin ich bestürzt, auch die Mannschaft ist es. Das war nicht vorhersehbar. Sie soll nach Hause gehen und das verarbeiten. Wir müssen jetzt versuchen, dass wir zur Tagesordnung kommen. Wir müssen jetzt als Einheit fungieren.“

„Ich bin sicher, dass wir da eine Lösung präsentieren, aber keinen Schnellschuss machen werden. Er muss in der Kürze der Zeit, in der Schwierigkeit, in der wir uns befinden, in unsere Konzeption und in unser Profil passen. Nur einen Cheftrainer zu installieren, weil man einen Cheftrainer braucht, das wird jetzt sicherlich nicht der Weg sein. Wir werden alles von Tag zu Tag entscheiden und schauen, wie wir es umsetzen können. Der Trainer muss zu Schalke passen. Wir müssen das mit der nötigen Sensibilität erarbeiten.“

„Lassen Sie mir ein bisschen Zeit. Heute möchte ich hierzu nicht unbedingt Stellung beziehen.“

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