Schalke mit neuem Selbstvertrauen nach Berlin

Zufrieden und erleichtert

Kaum war Schalkes 1:0 (0:0)-Erfolg in der Europa League in Nizza perfekt, da richtete Ralf Fährmann den Blick bereits voraus: "Jetzt müssen wir auch in der Bundesliga endlich punkten!", forderte der Torhüter vor dem Spiel am Sonntag (17.30 Uhr) bei Hertha BSC Berlin. Die noch punkt- und torlosen Königsblauen fahren mit breiter Brust, aber auch ein Stück weit erleichtert in die Hauptstadt.

Gelsenkirchen

17.09.2016, 08:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ralf Fährmann fordert nach dem Erfolg in der Europa League jetzt auch einen Sieg in Berlin.

Ralf Fährmann fordert nach dem Erfolg in der Europa League jetzt auch einen Sieg in Berlin.

Dies machten zum Beispiel die Worte von Christian Heidel deutlich. Der Schalker Manager gab ehrlich zu, "der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, war sehr groß. Die Mannschaft ist dominant aufgetreten. Man wird in den nächsten Spielen sehen, ob es an uns lag oder weil der Gegner so schwach war." Heidel war es nach eigener Aussage fast lieber, nur 1:0 gewonnen zu haben. "Es wäre auch ein 3:0 oder 4:0 möglich gewesen. So aber bleiben wir auf dem Boden und es entsteht keine zu große Euphorie", so der 53-Jährige.

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Europa League, 1. Spieltag: OGC Nizza - FC Schalke 04 0:1 (0:0)

Bilder des Europa-League-Spiels zwischen OGC Nizza und Schalke 04.
15.09.2016
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Bilder des Europa-League-Spiels zwischen OGC Nizza und Schalke 04.© Foto: dpa
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Das ist eine nachvollziehbare Sichtweise, denn die Saison ist noch viel zu jung, um jetzt schon seriös beurteilen zu können, wohin die Entwicklung der Blau-Weißen geht. Kapitän Höwedes wähnt Schalke "auf einem sehr guten Weg." Für den Auftritt in Nizza kann man das unterstreichen, denn der Bundesligist war so überlegen, dass selbst Nizza-Trainer Lucien Favre einräumte: "Für uns wäre maximal ein 0:0 möglich gewesen."

Dass Schalke wenigstens einmal traf, hatten die Gäste Neuzugang Baba zu verdanken, der nach seinem ersten Tor in der Europa League über beide Backen strahlte. "Ich bin stolz und überglücklich. Dieser Erfolg gibt uns Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe in Berlin", sagte der 22-Jährige.

Variationsmöglichkeiten

Baba gehörte zu den Schalker Neuzugängen, die in Nizza herausragten. Das gilt auch für Stambouli und Bentaleb, die so spielten, als würden sie schon monatelang und nicht erst wenige Wochen bei Schalke unter Vertrag stehen. Trainer Weinzierl hat momentan jede Menge Variationsmöglichkeiten in seinem Kader, so dass er sich in Nizza den Luxus erlauben konnte, Max Meyer erst Mitte der zweiten Halbzeit einzuwechseln.

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In Berlin könnte die Schalker Startaufstellung aber schon wieder ganz anders aussehen. Der nach seiner Gehirnerschütterung in Nizza noch geschonte Huntelaar ist beispielsweise im Angriff eine Option, während Leon Goretzka angeschlagen ausgewechselt werden musste.  „Auch Nastasic hat ein paar Probleme“, sagte Weinzierl, der seine Spieler sicherlich noch einmal darauf einschwören wird, die gegen Bayern und Nizza praktizierte aggressive Spielweise beizubehalten. „Denn Hertha ist gut in Form. Ich erwarte ein enges Spiel“, so der Schalker Trainer.

So könnte Schalke spielen: Fährmann - Höwedes, Naldo, Nastasic, Baba - Stambouli, Bentaleb - Konoplyanka, Meyer, Goretzka (Choupo-Moting) - Huntelaar

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