Schalke muss den Blick nach unten richten

1:1 gegen Nürnberg

Der FC Schalke 04 hat dank Raúl eine weitere Pleite in der Fußball-Bundesliga abwenden können, bleibt aber im Niemandsland der Tabelle stecken, denn die Mannschaft von Trainer Felix Magath kam nicht über 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Nürnberg hinaus.

GELSENKIRCHEN

von dpa

, 26.02.2011, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Enttäuschte Schalker Gesichter (v.l.): Seppo Eichkorn, Bernd Hollerbach und Felix Magath.

Enttäuschte Schalker Gesichter (v.l.): Seppo Eichkorn, Bernd Hollerbach und Felix Magath.

Schalke musste kurzfristig auf Jefferson Farfan verzichten, der wegen Adduktorenproblemen passen musste. Für ihn rückte der Brasilianer Edu in die Startelf. Zudem kam Sergio Escudero auf der linken Abwehrseite zu seinem Bundesligadebüt nach acht Monaten. Bei den Franken wurden der zuletzt überragende Julian Schieber (Meniskusriss) und Almog Cohen (gesperrt) durch Juri Judt und Robert Mak ersetzt. Wie vor knapp fünf Wochen beim unglücklichen 2:3-Pokal-Aus versteckten sich die Nürnberger nicht und erspielten sich sogar eine optische Überlegenheit. Allerdings bekam Raphael Schäfer im Club-Tor zunächst mehr Arbeit als sein Gegenüber Manuel Neuer.Schäfer auf dem Posten So musste der Nürnberger Schlussmann bereits in der 7. Minute gegen Raúl retten und war auch bei Schussversuchen von Klaas-Jan Huntelaar (22.) und erneut Raúl (35.) auf dem Posten. Auf dem frisch verlegten Rasen in der Arena enttäuschte Schalke wie schon beim 1:2 in Mönchengladbach spielerisch erneut auf der ganzen Linie und entwickelte wenig Zug zum Tor. Doch auch auf der Gegenseite tat sich im Strafraum zunächst wenig, ehe Hegeler in der über weite Strecken niveauarmen Partie für das erste Highlight sorgte. Einen etwas verdeckten Schuss von Mehmet Ekici konnte Neuer nur mit Mühe abwehren, und den Abpraller nutzte Hegelar zu seinem dritten Saisontor. Die mäßige Leistung quittierten die Schalke-Fans bereits zur Pause mit einem Pfeifkonzert. Mendler trifft nur die Latte Nach dem Wechsel kam mehr Schwung in die Schalker Aktionen. Plötzlich entwickelten die Gastgeber, angetrieben von Raúl, sogar Torgefahr. So war es kein Zufall, dass der Spanier eiskalt den Ausgleich erzielte, auch wenn dem 1:1 ein Nürnberger Abwehrfehler vorausging. Der für den schwachen Edu eingewechselte Pokalheld Julian Draxler, der im Viertelfinale vor Wochen in letzter Minute den Siegtreffer erzielt hatte, sorgte für zusätzliche spielerische Elemente. So konnten sich die Gäste vor allem bei Schlussmann Schäfer bedanken, der mit guten Paraden gegen Jose Manuel Jurado (59.), Raúl (61.) und Huntelaar (63./90.) den durchaus möglichen Rückstand verhinderte. Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Markus Mendler (82.) Pech bei einem Kopfball an die Latte. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten 1:1, das jedoch keiner Mannschaft so recht weiter hilft.

Schalke musste kurzfristig auf Jefferson Farfan verzichten, der wegen Adduktorenproblemen passen musste. Für ihn rückte der Brasilianer Edu in die Startelf. Zudem kam Sergio Escudero auf der linken Abwehrseite zu seinem Bundesligadebüt nach acht Monaten. Bei den Franken wurden der zuletzt überragende Julian Schieber (Meniskusriss) und Almog Cohen (gesperrt) durch Juri Judt und Robert Mak ersetzt. Wie vor knapp fünf Wochen beim unglücklichen 2:3-Pokal-Aus versteckten sich die Nürnberger nicht und erspielten sich sogar eine optische Überlegenheit. Allerdings bekam Raphael Schäfer im Club-Tor zunächst mehr Arbeit als sein Gegenüber Manuel Neuer.Schäfer auf dem Posten So musste der Nürnberger Schlussmann bereits in der 7. Minute gegen Raúl retten und war auch bei Schussversuchen von Klaas-Jan Huntelaar (22.) und erneut Raúl (35.) auf dem Posten. Auf dem frisch verlegten Rasen in der Arena enttäuschte Schalke wie schon beim 1:2 in Mönchengladbach spielerisch erneut auf der ganzen Linie und entwickelte wenig Zug zum Tor. Doch auch auf der Gegenseite tat sich im Strafraum zunächst wenig, ehe Hegeler in der über weite Strecken niveauarmen Partie für das erste Highlight sorgte. Einen etwas verdeckten Schuss von Mehmet Ekici konnte Neuer nur mit Mühe abwehren, und den Abpraller nutzte Hegelar zu seinem dritten Saisontor. Die mäßige Leistung quittierten die Schalke-Fans bereits zur Pause mit einem Pfeifkonzert. Mendler trifft nur die Latte Nach dem Wechsel kam mehr Schwung in die Schalker Aktionen. Plötzlich entwickelten die Gastgeber, angetrieben von Raúl, sogar Torgefahr. So war es kein Zufall, dass der Spanier eiskalt den Ausgleich erzielte, auch wenn dem 1:1 ein Nürnberger Abwehrfehler vorausging. Der für den schwachen Edu eingewechselte Pokalheld Julian Draxler, der im Viertelfinale vor Wochen in letzter Minute den Siegtreffer erzielt hatte, sorgte für zusätzliche spielerische Elemente. So konnten sich die Gäste vor allem bei Schlussmann Schäfer bedanken, der mit guten Paraden gegen Jose Manuel Jurado (59.), Raúl (61.) und Huntelaar (63./90.) den durchaus möglichen Rückstand verhinderte. Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Markus Mendler (82.) Pech bei einem Kopfball an die Latte. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten 1:1, das jedoch keiner Mannschaft so recht weiter hilft.

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