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Schalke-Stürmer Steven Skrzybski denkt gern an Nürnberg zurück

Schalke 04

An den 24. November 2018 denkt Steven Skrzybski gern zurück. Denn beim Schalker 5:2-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg spielte er eine Hauptrolle. Zwei Tore gelangen dem Neuzugang aus Berlin.

Gelsenkirchen

, 10.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Schalke-Stürmer Steven Skrzybski denkt gern an Nürnberg zurück

So wird es gemacht: Hier erzielt Steven Skrzybski das 1:0 beim VfB Stuttgart. © dpa

Es war das bisher beste Spiel des 26-Jährigen im Trikot des FC Schalke 04. Doch der Profifußball ist schnelllebig. Der gebürtige Berliner konnte sich seitdem nicht mehr so stark in den Vordergrund spielen. Mehr als ein paar Kurzeinsätze waren in den vergangenen Wochen für den Stürmer nicht drin.

Hinzu kamen immer wieder kleinere Verletzungen, so dass Skrzybski im Konkurrenzkampf um einen Platz im Angriff immer wieder zurückgeworfen wurde. Auch in den letzten Wochen machten Oberschenkelprobleme dem Offensivspieler zu schaffen.

Wenig Durchschlagskraft in der Offensive

Doch im Saisonendspurt scheint Besserung in Sicht. „Steven ist sehr gut aus seiner Verletzung herausgekommen und macht im Training einen guten Eindruck. Er ist fit und eine Option für Freitag“, sagte Schalke-Trainer Huub Stevens vor der Partie in Nürnberg.

Die Durchschlagskraft in der Offensive bleibt eines der großen Schalker Probleme. Als Stevens gestern seine Spielidee skizzierte – „Wir wollen schnelles Kombinationsspiel zeigen“ – wurde den Zuhörern einmal mehr bewusst, wie sehr Anspruch und Wirklichkeit bei den Königsblauen auseinanderklaffen.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Das Angriffspersonal konnte bisher überhaupt nicht überzeugen. Breel Embolo ist momentan Schalkes Rekordtorschütze mit vier Treffern. Das sagt schon alles über die Leistungsfähigkeit in der Offensive aus.

Bei Mark Uth ist seine Operation zwar gut verlaufen, aber für den Stürmer ist die Saison beendet. Ahmed Kutucu fehlt es noch an Erfahrung für die Bundesliga, während Cedric Teuchert und der in der Winterpause mit großen Erwartungen verpflichtete Rabbi Matondo in den Personalplanungen von Stevens momentan offenbar keine Rolle spielen. Nur Guido Burgstaller scheint im Angriff gesetzt, doch auch seine Torquote (2) ist noch stark ausbaufähig.

Hamza Mendyl ist verletzt

Der nach seiner Verbannung in die U23 von Stevens begnadigte Nabil Bentaleb könnte am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport Player) beim 1. FC Nürnberg sein Comeback feiern. „Nabil macht im Training einen guten Eindruck und hat mir angezeigt, dass er fit ist. Er will ganz gerne, aber man muss vorsichtig sein.“ Dies gilt auch für Weston McKennie und Salif Sané, die Teile des Mannschaftstrainings absolvierten.

Bei dem ebenfalls in die U23 versetzten Hamza Mendyl verzögert sich eine Entscheidung über eine Rückkehr in den Schalker Profikader, weil sich der Marokkaner verletzt hat.

Kein Spiel abschenken

Wegen Schalkes schwieriger Lage im Abstiegskampf – der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur noch fünf Punkte – will Stevens den Erfolgsdruck vor dem Spiel in Nürnberg nicht noch zusätzlich erhöhen. Deshalb sagte der 65-Jährige zur Bedeutung dieser Partie: „Jedes Spiel ist wichtig, was wir auch immer betonen. Genauso dieses in Nürnberg. Danach kommen noch weitere, die wichtig sein werden. Wir können es uns nicht erlauben, irgendein Spiel abzuschenken“.

Das gilt in noch größerem Maße für die Gastgeber als Tabellenvorletzter. Deshalb hat FCN-Trainer Boris Schommers für die ganze Woche Geheimtraining angeordnet. Ob es nützt? Die Antwort gibt es am Freitag.

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