Schalke tritt auf der Stelle - Abstand nach oben immer größer

Frage der Qualität

Statistisch gesehen liest sich die Bundesliga-Bilanz des FC Schalke 04 nach den letzten zehn Spielen gar nicht so schlecht. 20 von 30 möglichen Punkten sind akzeptabel. Doch die Art und Weise ist perspektivisch gesehen alles andere als zufriedenstellend.

FRANKFURT

von Von Frank Leszinki

, 24.11.2013, 21:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Benedikt Höwedes erzielte zwar das 3:3, war aber trotzdem enttäuscht.

Benedikt Höwedes erzielte zwar das 3:3, war aber trotzdem enttäuscht.

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13. Spieltag: Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 3:3 (0:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Schalke 04.
23.11.2013
/
Atsuto Uchida (l.) setzt sich gegen Joselu durch.© Foto: dpa
Sebastian Jung (r.) diskutiert mit Kevin-Prince Boateng.© Foto: dpa
Joselu (r.) bejubelt seinen Treffer zum 3:2.© Foto: dpa
Benedikt Höwedes (M.) bejubelt seinen Treffer zum 3:3.© Foto: dpa
Kevin-Prince Boateng (r.) im Duell mit Carlos Zambrano.© Foto: dpa
Artistisch: Jefferson Farfan (l.).© Foto: dpa
Max Meyer (r.) setzt sich gegen Carlos Zambrano durch.© Foto: dpa
Jefferson Farfan (r.) foult Carlos Zambrano.© Foto: dpa
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Wenn selbst einem so besonnenen Spieler wie Benedikt Höwedes nach dem 3:3 (2:0) bei Eintracht Frankfurt der Kragen platzt, sagt das viel aus über die große Unzufriedenheit auch innerhalb des Kaders. „Ich habe einen riesen Hals. Wie wir das Ding noch herschenken können, das ist mir ein Rätsel. Ich kann mich über den Punktgewinn nicht freuen. Es kotzt mich an, wie wir das erste Tor bekommen haben“, sprach der Schalker Mannschaftskapitän Klartext.

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Kevin-Prince Boateng (r.) im Duell mit Carlos Zambrano.© Foto: dpa
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Max Meyer (r.) setzt sich gegen Carlos Zambrano durch.© Foto: dpa
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Auch Dennis Aogo schlich mit trauriger Miene vom Platz: „Ich hatte nicht das Gefühl, dass uns hier etwas passieren könnte. Und dann haben wir uns dumme Ballverluste geleistet. Das sind Killer für jede Mannschaft. Am Ende müssen wir froh sein, dass wir noch einen Punkt geholt haben,“ sagte der Defensivspezialist, der diesmal im Mittelfeld zum Einsatz kam.

Doch dieses Unentschieden hilft den Königsblauen kaum weiter und lässt die Zweifel an der Qualität der Mannschaft wieder wachsen. Wie schon gegen Hoffenheim, Braunschweig oder Bremen, zeigt Schalke innerhalb eines Spiels erschreckende Leistungsschwankungen. Konstant ist nur die Unberechenbarkeit, mit der die Mannschaft auf dem Spielfeld agiert. In Frankfurt war es wieder einmal so, dass ein Gegentor eine Kettenreaktion von Unzulänglichkeiten auslöste.Bei der Ursachenforschung finden sich kaum Lösungsansätze. „Es ist schwer zu erklären, warum wir das Spiel nicht nach Hause gebracht haben. In den entscheidenden Situationen waren wir zu nachlässig,“ erklärte Torhüter Timo Hildebrand, der beim Frankfurter Anschlusstreffer nicht glücklich aussah.