Schalker Stimmen zum Rangnick-Rücktritt

Reaktionen

Bloß schnell weg vom Trainingsplatz. Bis auf Christoph Metzelder wollte sich Donnerstagmittag nach dem Training kein Schalker Spieler zum Rücktritt von Trainer Ralf Rangnick äußern. Zu groß war die Betroffenheit bei Höwedes und Co.

GELSENKIRCHEN

von Von Norbert Neubaum und Frank Leszinski

, 22.09.2011, 18:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ralf Rangnick ist als Trainer des FC Schalke 04 zurückgetreten.

Ralf Rangnick ist als Trainer des FC Schalke 04 zurückgetreten.

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Ralf Rangnick auf Schalke

Bilder von Ralf Rangnick in seiner Zeit auf Schalke.
22.09.2011
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Schalkes damaliger Trainer Felix Magath (l.) gibt Hoffenheims damaligem Trainer Ralf Rangnick bei der Begegnung beider Vereine die Hand. Kurz darauf löst Rangnick Magath als Trainer auf Schalke ab. © Foto: dpa
Die Rückkehr zum FC Schalke 04: Ralf Rangnick (l.) und Schalke-Vorstand Horst Heldt im März 2011. © Foto: dpa
Schalkes Trainer Ralf Rangnick zurück an alter Wirkungsstätte - in der Veltins-Arena© Foto: dpa
Im April 2011 steht Rangnick mit dem FC Schalke im Champions League-Halbfinale gegen Manchester United.© Foto: dpa
Rangnick bei einer Trainingseinheit.© Foto: dpa
Schalkes Ralf Rangnick feiert den DFB-Pokalsieg. © Foto: dpa
Rangnick lässt sich feiern.© Foto: dpa
Im vergangenen Jahr traf Borussia Dortmund auf den FC Schalke 04 (seinerzeit noch mit Trainer Ralf Rangnick) im Supercup.© Foto: dpa
Der "Professor" im Kreise seiner Mannschaft. © Foto: dpa
Rangnick während des Spiels gegen Köln.© Foto: dpa
Rangnick (r.) im Gespräch mit Co-Trainer Seppo Eichkorn. Nach dem Rücktritt von Rangnick betreut Co-Trainer Seppo Eichkorn die Mannschaft beim Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag.© Foto: dpa
Rangnick tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.© Foto: dpa
Rangnick begründet seine Entscheidung: »Mein derzeitiger Energielevel reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein und insbesondere die Mannschaft und den Verein in ihrer sportlichen Entwicklung voranzubringen.«
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Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies zeigte sich tief betroffen über den Rücktritt von Rangnick, wertete dessen Entscheidung aber auch als „großen Vertrauensbeweis und mutigen Schritt“. Tönnies: „Für den FC Schalke 04 ist das eine bittere Entwicklung, da wir uns in einer Phase befinden, in der alle im Club an einem Strang ziehen und es Schritt für Schritt in die richtige Richtung geht. Jetzt aber hat die Gesundheit von Ralf Rangnick absolute Priorität, und er bekommt von uns jede Rückendeckung und jede gewünschte Unterstützung.“Auch aus der Bundesliga begleiten Rangnick gute Wünsche für seine Zukunft. „Mich hat die Nachricht persönlich getroffen, ich habe eine vertrauliche und gute Beziehung mit Ralf. Ich kenne ihn seit der Jugendzeit und habe viele positive Erfahrungen mit ihm gemacht. Ich habe großen Respekt vor seiner Entscheidung und der Konsequenz, sich eine Auszeit zu nehmen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie akribisch und intensiv er seinem Beruf nachgeht. Wenn er durchgeschnauft hat, hat wird er wieder zurückkommen, da bin ich mir sicher,“ sagte Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic.

Und BVB-Trainer Jürgen Klopp erklärte: „Als ich davon gehört habe, dass er gesundheitliche Probleme hat, habe ich an was unmittelbar Lebensbedrohliches gedacht. Deswegen war ich zunächst erleichtert, als ich den wahren Grund erfahren habe. Das Ganze hat mich dann aber schon nachdenklich gemacht, denn ich habe Ralf in den letzten 20 Jahren als lebensfrohen und streitbaren Kollegen kennen gelernt.“

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Schalkes damaliger Trainer Felix Magath (l.) gibt Hoffenheims damaligem Trainer Ralf Rangnick bei der Begegnung beider Vereine die Hand. Kurz darauf löst Rangnick Magath als Trainer auf Schalke ab. © Foto: dpa
Die Rückkehr zum FC Schalke 04: Ralf Rangnick (l.) und Schalke-Vorstand Horst Heldt im März 2011. © Foto: dpa
Schalkes Trainer Ralf Rangnick zurück an alter Wirkungsstätte - in der Veltins-Arena© Foto: dpa
Im April 2011 steht Rangnick mit dem FC Schalke im Champions League-Halbfinale gegen Manchester United.© Foto: dpa
Rangnick bei einer Trainingseinheit.© Foto: dpa
Schalkes Ralf Rangnick feiert den DFB-Pokalsieg. © Foto: dpa
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Im vergangenen Jahr traf Borussia Dortmund auf den FC Schalke 04 (seinerzeit noch mit Trainer Ralf Rangnick) im Supercup.© Foto: dpa
Der "Professor" im Kreise seiner Mannschaft. © Foto: dpa
Rangnick während des Spiels gegen Köln.© Foto: dpa
Rangnick (r.) im Gespräch mit Co-Trainer Seppo Eichkorn. Nach dem Rücktritt von Rangnick betreut Co-Trainer Seppo Eichkorn die Mannschaft beim Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag.© Foto: dpa
Rangnick tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.© Foto: dpa
Rangnick begründet seine Entscheidung: »Mein derzeitiger Energielevel reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein und insbesondere die Mannschaft und den Verein in ihrer sportlichen Entwicklung voranzubringen.«
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Wolfsburgs Trainer Felix Magath lobte Rangnick für seine Entscheidung: „Es verdient höchsten Respekt, dass er den Mut hatte, sich zu outen und dass er die Konsequenz hat, den Schritt so durchzuziehen. Es gibt ja prinzipiell die Entwicklung, dass die Vereinstrainer, wenn es nicht läuft, für alles verantwortlich gemacht werden. Das kostet viel Energie und viele Nerven. Ich weiß, wie schwer das ist.“

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