Schalker Ultras fordern Rücktritt von Alexander Jobst

Schalke 04

Am Sonntag hingen erneut Plakate der Schalker Ultras rund um die Veltins-Arena. Dieses richten sich insbesondere an Marketing-Vorstand Alexander Jobst, der indirekt zum Rücktritt aufgefordert wird.

Gelsenkirchen

, 06.12.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Muss viel Kritik von den Schalker Ultras einstecken: Alexander Jobst.

Muss viel Kritik von den Schalker Ultras einstecken: Alexander Jobst. © dpa

Die mächtige Fan-Gruppierung bewertet die Arbeit des Marketing-Vorstandes als „Teil des Problems statt der Lösung“. Die Frage „Wann ziehst du endlich persönliche Konsequenzen?“ darf man getrost als Rücktrittsforderung an Jobst interpretieren, der seit über neun Jahren dem Schalker Vorstand angehört.

Insgesamt fünf Plakate wurden rund um das Vereinsgelände aufgehängt. Auf einem steht: „Die Änderung unserer Rechtsform medial forcieren, den sportlichen Niedergang seit Monaten aus den Augen verlieren! Habt ihr das endlich verstanden?“

„Nichts als leere Worte!“

Die von Schalke angestrebte Ausgliederung der Profi-Abteilung, wobei versichert wird, dass dies erst langfristig auf den Weg gebracht werde, ist für die Ultras nicht glaubwürdig. Auf einem Plakat heißt es: „Nichts als leere Worte! Wo ist die angekündigte Transparenz?“ oder „Seriosität und Vertrauen in der Krise nur durch offene Kommunikation! Was macht ihr?“

Die vor allem von Jobst in den vergangenen Jahren forcierte Internationalisierung des FC Schalke 04 wird ironisch kommentiert: „In Asien glauben 4,7 Millionen Chinesen fest an den Klassenerhalt.“ Dahinter steht in chinesischen Schriftzeichen: „Jobst: Deine Zeit ist abgelaufen.“

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