Schalkes Gewinner und Verlierer der Hinrunde

Volltreffer Choupo-Moting

Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals, Trainerwechsel, Verletzungsmisere, Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League und Platz fünf nach der Bundesliga-Hinrunde: Beim FC Schalke 04 war Langeweile wieder mal ein Fremdwort. Wir lassen die erste Hälfte der Saison mit drei Gewinnern und Verlierern Revue passieren.

GELSENKIRCHEN

23.12.2014, 12:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hat sich zur unumstrittenen Nummer eins im Schalker Tor entwickelt. Der erwartete Zweikampf um die Nummer eins mit Fabian Giefer fand erst gar nicht statt, weil sich dieser verletzte. Doch in seiner aktuellen Verfassung braucht Fährmann sich keine Sorgen um seinen Status zu machen.

Trotz langer Verletzungspause bewies der Japaner wieder einmal seine höchst professionelle Einstellung. Der WM-Teilnehmer meldete sich Ende September zurück und ist seitdem auf der rechten Außenbahn gesetzt. Ein neuer Vertrag war der Lohn für seine guten Leistungen.  

Als er im Heimspiel gegen den 1. FC Köln eingewechselt wurde, führte er sich mit zwei Fehlpässen ein. Das war typisch für den Nationalspieler, der bisher die große Enttäuschung ist. Kein Tor und kein Assists, dazu nur acht Spiele in der Schalker Startformation sind eine grottenschlechte Bilanz für den Stürmer, der vor der Saison eine zweistellige Trefferquote angestrebt hatte.

Dem Weltmeister droht die zweite verkorkste Saison in Serie. Der 21-Jährige zog sich im Heimspiel gegen den FC Augsburg einen Sehnenriss zu und wird frühestens Anfang 2015 ins Training zurückkehren. Für Draxler ist das besonders bitter, weil er auch zuvor nur selten überzeugen konnte. Dabei hatte er vor dem Saisonstart noch seine Sorge angesichts der langen Schalker Verletztenliste zum Ausdruck gebracht. Dann traf es ihn selbst.

Seine Sprunggelenks-Probleme zogen sich wie ein roter Faden durch die Hinrunde. Aber auch wenn Boateng wieder völlig gesund ist, muss er um seinen Stammplatz fürchten. Denn es verfestigt sich mehr und mehr der Eindruck, dass der 27-Jährige dem Tempo in der Bundesliga nicht mehr gewachsen ist. Frank Leszinski