Spekulationen um Gustavo - Sane-Poker geht weiter

Schalker Personalplanung

Egal, wo Souleymane Sane sich gerade aufhält, meistens wird der Vater von Schalkes heiß umworbenem Jungstar sofort gefragt, wo Leroy in der kommenden Saison spielen wird. Doch jede Frage der Journalisten, die auf seinen Sohn abzielt, blockt der 55-Jährige sofort ab. Doch der Transferpoker mit Manchester City ist längst im Gange.

GELSENKIRCHEN

17.07.2016, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schalke ist auf der Suche nach einem erfahrenen zentralen Mittelfeldspieler. Im Falle eines Sane-Abgangs könnte der Wolfsburger Luiz Gustavo in den Fokus geraten.

Schalke ist auf der Suche nach einem erfahrenen zentralen Mittelfeldspieler. Im Falle eines Sane-Abgangs könnte der Wolfsburger Luiz Gustavo in den Fokus geraten.

Und er wird wohl auch noch einige Tage dauern, weil Schalke-Manager Christian Heidel als gewiefter und knallharter Verhandlungspartner in der Branche gilt.

50 Millionen Euro plus Bonuszahlungen

Insider sprechen davon, dass Schalke mindestens 50 Millionen Euro plus diverse Bonuszahlungen mit Sane verdienen will. Eng mit dieser Personalie sind Schalkes weitere Transferaktivitäten verknüpft. Verlässt Sane die Blau-Weißen, wären die Königsblauen finanziell in der Lage, sich einen Spieler wie Luiz Gustavo (VfL Wolfsburg) für die Sechserposition zu leisten.

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Testspiel: FC Luzern - FC Schalke 04 4:2 (1:0)

Bilder des Testspiels zwischen dem FC Luzern und dem FC Schalke 04.
16.07.2016
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Bilder des Schalker Testspiels beim FC Luzern.© Foto: imago
Bilder des Schalker Testspiels beim FC Luzern.© Foto: imago
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Bilder des Schalker Testspiels beim FC Luzern.© Foto: imago
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Der 28-Jährige pokert seit Wochen um seine Zukunft bei den "Wölfen". Mal will er bleiben, dann kokettierte er mit einem Angebot aus China. Dort ist das Transferfenster mittlerweile geschlossen.

"Keine gute Vorstellung"

Dass Schalke noch neue Spieler benötigt, zeigte die 2:4 (0:1)-Testspielschlappe beim FC Luzern. Zwar sollte man solche Partien in dieser Phase nicht überbewerten, aber Trainer Markus Weinzierl machte aus seiner Unzufriedenheit keinen Hehl. "Wir sind phasenweise nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und müssen besser verteidigen. Für uns war es die erste richtige Trainingswoche mit hoher Belastung. Das soll aber keine Entschuldigung sein", sagte der 41-Jährige, dessen Team nach 55 Minuten mit 0:3 zurück lag.

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Huntelaar (66.) und Nastasic (76.) schafften zwar den Anschluss, doch in der Schlussminute gelang Luzern durch Oliviera der Endstand. Der Spielverlauf ärgerte auch Leon Goretzka. "Das war keine gute Vorstellung von uns. Wir müssen uns fragen, ob wir es dem Gegner nicht zu einfach gemacht haben", schimpfte Schalkes Olympia-Teilnehmer.