Sprints ohne Ende: Goretzka quält sich fürs Comeback

Ausfall gegen Leipzig wahrscheinlich

Während sich seine Mannschaftskameraden mit einem lockeren Dauerlauf die Strapazen des Trainingslagers in Benidorm aus den Beinen liefen, ging es für Leon Goretzka am Montagvormittag richtig zur Sache. Sprints mit hoher Intensität bis zum Abwinken standen für den Nationalspieler auf dem Programm.

Gelsenkirchen

, 08.01.2018, 13:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sprints ohne Ende: Goretzka quält sich fürs Comeback

Leon Goretzka wird wohl gegen Leipzig nicht im Kader der Schalker stehen. © dpa

Rund eine halbe Stunde absolvierte Leon Goretzka 100 und 200m-Läufe auf dem Trainingsplatz an der Geschäftsstelle. Immer wieder wurde der 22-Jährige von Konditionstrainer Ruven Faller dazu angehalten, das Tempo hochzuhalten. Nach dem letzten Sprint sank Goretzka entkräftet zu Boden, und es gab lobende Worte von Faller.

Comeback offen

Diese Einheit zeigte einmal mehr, dass der Mittelfeldspieler auf sein Comeback brennt. Doch wann es soweit sein wird, ist weiterhin offen. Auch im Trainingslager konnte Goretzka weder mit der Mannschaft trainieren noch ballspezifische Übungen absolvieren. Die knöcherne Stressreaktion im Unterschenkel ist hartnäckig. Beim Rückrundenauftakt in Leipzig wird Goretzka mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht zum Schalker Kader gehören.