Stichtag: Am 30. März 2006 stellt Schalke die Weichen fürs Halbfinale

Schalke 04

Am 30. März 2006 feiert Schalke 04 einen großen internationalen Erfolg. Im Viertelfinal-Hinspiel des UEFA-Cups bei Levski Sofia wird der Grundstein für die Halbfinal-Teilnahme gelegt.

Gelsenkirchen

, 30.03.2020, 14:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Traf gegen Sofia im Hin- und Rückspiel: Schalkes Mittelfeldstratege Lincoln.

Traf gegen Sofia im Hin- und Rückspiel: Schalkes Mittelfeldstratege Lincoln. © dpa

Dabei verläuft der Start in der Partie bei den Bulgaren alles andere als geplant.

Daniel Borimirov, jahrelang für den TSV 1860 München in der Bundesliga aktiv, erzielt bereits nach sechs Minuten den Führungstreffer für die Gastgeber. Die Königsblauen haben Probleme im Offensivspiel, sodass es mit einer 1:0-Führung für Sofia in die Halbzeitpause geht.



In den zweiten 45 Minuten wird die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka, die als Dritter der Champions League in den UEFA-Cup abgestiegen war und zuvor Espanyol Barcelona und US Palermo eliminierte, ihrer Favoritenrolle gerecht. Drei Minuten nach Wiederanpfiff trifft Gustavo Varela zum Ausgleich, Lincoln (69.) und Gerald Asamoah (79.) stellen den Endstand her.



Mit dem 3:1 im Rücken geht Schalke eine Woche später ins Rückspiel, das nach Toren von Emil Angelov (24.) und Lincoln (58.) mit 1:1 endet. Im Halbfinale treffen die Knappen auf den FC Sevilla. Antonio Puerta, der im August 2007 im Alter von 22 Jahren viel zu jung verstirbt, erzielt das einzige und damit entscheidende Tor in den beiden Duellen. Im Finale gewinnen die Spanier mit 4:0 gegen den FC Middlesbrough.

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