Tönnies fordert Konsequenzen nach Terroranschlägen

"Körperscanner" und erhöhte Aufmerksamkeit

Aufsichtsratschef Clemens Tönnies vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 fordert als Konsequenz aus den Terror-Anschlägen von Paris den Einsatz von "Körperscannern" bei den Einlasskontrollen in Stadien. Aber auch die Fans können helfen.

DÜSSELDORF

19.11.2015, 13:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tönnies fordert Konsequenzen nach Terroranschlägen

Clemens Tönnies fordert Körperscanner bei Einlasskontrollen. Foto: dpa

"Die Einlasskontrollen an den Stadien müssen weiter intensiviert, mit Durchgangs-Scannern optimiert werden", sagte der Unternehmer der "Bild"-Zeitung. Durchgangs-Scanner, die einem Türrahmen gleichen, sind zum Beispiel an Flughäfen und in Justizgebäuden seit Jahren Hilfsmittel bei den Sicherheitskontrollen. Auch Wolfgang Holzhäuser, ehemaliger Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, plädiert für "Körperscanner". Sie seien eine große Hilfe für Ordner, Vereine und Zuschauer. Am besten wären zwei Stück pro Eingang", sagte Holzhäuser. Auf die Vereine würden allerdings hohe Kosten zukommen.

Auf Hilfe der Zuschauer angewiesen

Clemens Tönnies setzt in puncto Sicherheit für die Zukunft zudem auf die Hilfe der Zuschauer. "Auch alle Fans sind nun gefordert, müssen vor und in den Stadien aufmerksamer sein", sagte er.

Von dpa