Transfer von Pizarro würde aus vielen Gründen Sinn machen

Peruaner im Gespräch

Gesagt hat er am Mittwoch viel, verraten aber nichts. Wo Claudio Pizarro in Zukunft spielen wird, bleibt noch sein Geheimnis. Immerhin bestätigte der Peruaner, dass er Angebote aus der Bundesliga hat. Dortmund und Schalke sollen dazu gehören (wir berichteten).

Gelsenkirchen

von Von Frank Leszinski

, 16.05.2012, 23:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Claudio Pizarro hat noch nicht verraten, wo er in der nächsten Saison spielen wird. Foto: Carmen Jaspersen

Claudio Pizarro hat noch nicht verraten, wo er in der nächsten Saison spielen wird. Foto: Carmen Jaspersen

Der Peruaner hat eine beeindruckende Trefferquote aufzuweisen, die ihn zum erfolgreichsten ausländischen Torschützen in der Bundesliga-Geschichte macht. Als er das erste Mal für Bremen auflief (1999-2001), gelangen dem Stürmer in 56 Partien 29 Treffer. Danach folgten sechs Jahre beim FC Bayern München, hier brachte es Pizarro auf 71 Tore in 174 Spielen. Und auch nach seiner Rückkehr nach Bremen bewies der Angreifer, dass er nichts von seinen Qualitäten eingebüßt hat. In 103 Partien gelangen ihm 60 Tore. Diese Statistiken beweisen: Pizarro ist ein „Knipser“, den jede ambitionierte Mannschaft gebrauchen kann. Also auch Schalke, um in der neuen Saison nicht nur auf „Tormaschine“ Klaas-Jan Huntelaar angewiesen zu sein.

Pizarro weiß sehr gut, wie man Titel gewinnt. Mit dem FC Bayern München gewann er neben drei Meisterschaften (2003, 2005, 2006) auch dreimal den DFB-Pokal (2003, 2005, 2006) sowie den Weltpokal (2001) und einmal den DFB-Ligapokal (2004). Diese Erfolge sprechen für sich und sind ganz nach dem Geschmack von Klaas-Jan Huntelaar. Denn der Niederländer will in Zukunft „mit Schalke Titel gewinnen.“ Da wäre Pizarro sicherlich eine Hilfe.

Pizarro ist ablösefrei zu haben. Auch das ist ein Argument, was ihn für die Königsblauen attraktiv macht. Denn Manager Heldt will nicht nur die Qualität der Schalker Mannschaft steigern, sondern den Verein finanziell konsolidieren. Deshalb würde ein Transfer von Pizarro Sinn machen und kein finanzielles Risiko sein. Sollte Pizarro bei einem Topclub nicht der Stürmer Nummer eins sein, würde ihn das nicht stören. „Ich habe lange beim FC Bayern München gespielt, da gibt es nie richtige Stammspieler. Ich habe kein Problem, zu so einer Mannschaft zu wechseln“, sagt Pizarro.

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