Warum Amine Harit für Schalke 04 gegen Donezk spielte

Schalke 04

Schalke will Harit unbedingt verkaufen. Deshalb will Schalke keine Risiko eingehen und lässt den Marokkaner in den Testspielen nicht spielen. Doch gegen Donezk wurde Harit eingewechselt.

Gelsenkirchen

, 12.07.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Amine Harit (am Ball) wirbelte die Abwehr von Donezk nach seiner Einwechslung einige Male durcheinander.

Amine Harit (am Ball) wirbelte die Abwehr von Donezk nach seiner Einwechslung einige Male durcheinander. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Als sich Amine Harit Mitte der vergangenen Woche am Fuß verletzte und zunächst mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Trainingsplatz liegen blieb, krümmten sich bei Sportdirektor Rouven Schröder und Trainer Dimitrios Grammozis die Nackenhaare.

Denn Harit muss aus Schalker Sicht unbedingt verkauft werden, weil sein lukrativer Vertrag (angeblich rund vier Millionen Euro pro Jahr) für den Zweitligisten kaum zu stemmen ist. Auch der Spieler sucht einen neuen Klub. Eine Verletzung von Harit wäre somit das Schlimmste, was Schalke passieren könnte.

Schnelle Entwarnung

Doch nur wenig später gab der 24-Jährige Entwarnung und die Schalker Entscheidungsträger atmeten auf. Dass Harit gegen Donezk eingewechselt wurde, hatte dann nichts mit einer Abkehr vom Verkaufsplan zu tun.

Harit sollte einfach auch ein Stück weit belohnt werden für seinen Einsatz in den Trainingseinheiten. Und es zeigte sich gegen Donezk sofort: Das Schalker Spiel ist ein anderes, wenn Hart mitspielt. Dann ist Schalke in der Offensive sofort gefährlicher.

In charakterlicher Hinsicht lässt Sportdirektor Schröder ohnehin nichts auf Harit kommen. „Amine ist ein ganz toller Junge“, lobte der 45-Jährige beim Schalker Fan-Talk in Mittersill.

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