Warum das Königsklassen-Aus für „Juve“ auch Schalke betrifft

Schalke 04

Am Dienstagabend drückten Vorstand und Aufsichtsrat des FC Schalke 04 im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Porto dem iitalienischen Meister Juventus Turin kräftig die Daumen. Vergeblich.

Gelsenkirchen

, 10.03.2021, 11:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alle Proteste der Turiner Spieler waren vergeblich: „Juve“ ist im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden.

Alle Proteste der Turiner Spieler waren vergeblich: „Juve“ ist im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. © dpa

Das Hoffen auf das Weiterkommen der „alten Dame“ in der Champions League hing damit zusammen, dass Schalke nach Informationen dieser Zeitung eine Bonuszahlung von 1,25 Millionen Euro erhalten hätte, wenn Juventus das Viertelfinale erreicht hätte.

Dieser Deal war Vertragsbestandteil bei der Ausleihe und späterem Verkauf von Weston McKennie, der beim 3:2-Erfolg gegen Porto nach 75 Minuten eingewechselt wurde. Doch der knappe Sieg reichte nicht, weil Porto das Hinspiel mit 2:1 für sich entschieden hatte.

Noch zwei Eisen im Feuer

Somit bleibt es erst einmal bei den 23 Millionen Euro für die Königsblauen, die sie für den McKennie-Transfer innerhalb der nächsten drei Jahre bekommen werden. Diese Summe setzt sich aus 4,5 Millionen Euro Leihgebühr und 18,5 Millionen Euro beim festen Transfer vor einer Woche zusammen.

Schalke hat noch zwei Eisen für weitere Bonuszahlungen von Turin im Köcher. Einmal im Falle des Gewinns des italienischen Pokals, wo Juventus zum 20. Mal in seiner Vereinsgeschichte am 19. Mai im Finale steht. Und in der Meisterschaft, wo die Turiner aktuell als Tabellendritter aber bereits zehn Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Inter Mailand haben.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt