Warum Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis viermal wechselte

Schalke 04

Beim 4:3-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt nahm Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis vier Auswechslungen vor. Die Gründe für diese Maßnahmen waren unterschiedlicher Natur.

Gelsenkirchen

, 16.05.2021, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Klaas-Jan Huntelaar (M.) musste nach starker Leistung wegen Wadenproblemen ausgewechselt werden.

Klaas-Jan Huntelaar (M.) musste nach starker Leistung wegen Wadenproblemen ausgewechselt werden. © dpa

46. Minute: Matthew Hoppe kommt für Mark Uth. Das verwunderte ein bisschen, weil Uth in der ersten Halbzeit in der Offensive durchaus Betrieb gemacht hatte. Diese Entscheidung von Grammozis hatte aber nichts mit der Leistung von Uth zu tun, sondern ausschließlich taktische Gründe.

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„Wir hatten bereits gegen Ende der ersten Halbzeit Probleme beim Umschaltspiel in die Tiefe zu kommen. Klaas-Jan und Mark sind eher immer dem Ball entgegengegangen, Frankfurt konnte somit leichter beim Gegenpressing erfolgreich sein. Mit Matthew haben wir mehr Schnelligkeit und mehr Tiefe in unser Spiel bekommen,“ erläuterte der Schalker Trainer.

Die Wade zwickt

54. Minute: Goncalo Paciencia kommt für Klaas-Jan Huntelaar. Der „Hunter“ verletzte sich ausgerechnet bei seiner glänzenden Vorarbeit auf Idrizi, dem das 2:2 gelang. Unmittelbar danach signalisierte der 37-Jährige sofort, dass er ausgetauscht werden müsste. Der Mittelstürmer hatte wieder Wadenprobleme. Ob er beim Saisonfinale in Köln dabei sein kann, ist offen.

67. Henning Mathiciani kommt für Mehmet Can Aydin: Der Schalker Youngster zeigte eine ganz starke Leistung und brachte Eintrachts Top-Spieler Kostic fast zur Verzweiflung. Er musste vom Platz, weil er nach einer Verletzung erstmals wieder spielte und ihm in der Schlussphase etwas die Power fehlte.

Fährmann sollte nicht spielen

77. Steven Skrzybski kommt für Blendi Idrizi: Das war auch der Grund für diese Auswechslung. Auch Idrizi ging „auf dem Zahnfleisch“ nach zwei Bundesligapartien in vier Tagen.

Gar nicht spielen sollte eigentlich Torwart Ralf Fährmann. Einerseits habe er sich müde geführt, andererseits klagt er wieder etwas über Knieprobleme, verriett Grammozis nach der Partie.

Deshalb sollte Frederick Rönnow zum letzten Mal im Schalke-Trikot in der Arena im Tor stehen. Doch der Däne verletzte sich im Abschlusstraining bei einem unglücklichen Zusammenprall und stand deshalb gar nicht im Schalker Kader.

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