Was Schalke zu einer Spitzenmannschaft fehlt

Verbesserungen unter Weinzierl

In vielen Bereichen hat sich Schalke unter Markus Weinzierl verbessert, doch die Hypothek des Fehlstarts mit fünf Niederlagen in Serie wiegt immer noch schwer "und wird uns die gesamte Saison begleiten", glaubt Manager Christian Heidel. Was fehlt Schalke bisher noch, um wieder zur Spitze der Bundesliga zu gehören?

Gelsenkirchen

06.12.2016, 06:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Darmstadt 98.

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Darmstadt 98.

1. Zu wenig Punkte gegen Spitzenteams: Gegen die ersten fünf Mannschaften der aktuellen Tabelle holten die Königsblauen in dieser Saison keinen einzigen Zähler und erzielten ganze zwei Tore. Nimmt man Dortmund als Sechsten (0:0) und Köln als Siebten (1:3) noch hinzu, wird die Ausbeute noch düsterer. Hier müssen sich die Blau-Weißen dringend verbessern, wenn sie in der Tabelle Boden gut machen wollen.

 

2. Rückstände in Siege umzuwandeln: Das gelang den Königsblauen in dieser Spielzeit in der Bundesliga nur einmal beim 3:1-Erfolg gegen Darmstadt 98. Doch immerhin zeigte die Elf von Markus Weinzierl in Leipzig nach dem Schock des unberechtigten Elfmeters eine gute Reaktion und kämpfte und spielte sich in die Partie zurück. Weinzierl: „Dieses Spiel hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass wir auf einem guten Weg sind.“

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Schalke-Training am 4. Dezember

Bilder des Schalke-Trainings am 4. Dezember.
04.12.2016
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Bilder des Schalke-Trainings am 4. Dezember.© Foto: Kirchner
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3. Zu wenig Alternativen in der Offensive: Der Kader wurde zwar gut und sinnvoll auch in der Breite verstärkt, doch die verletzungsbedingten Ausfälle von Breel Embolo, Klaas-Jan Huntelaar und Franco Di Santo können durch das vorhandene Personal nicht aufgefangen werden. Talente wie Donis Avdijaj, Fabian Reese oder Bernhard Tekpetey brauchen noch Zeit, um in der Bundesliga Fuß zu fassen. Bis zur Winterpause kann Weinzierl nur hoffen, dass wenigstens Di Santo zurückkehrt. Aber sicher ist das längst nicht, zumal der Mittelstürmer nun auch schon über vier Wochen außer Gefecht ist. Mehr als der eine oder andere Kurzeinsatz dürfte für den Argentinier bis Ende des Jahres nicht mehr drin sein.

Deshalb ruhen die Hoffnungen auf Eric Maxim Choupo-Moting, dem zurzeit einzigen erfahrenen Stürmer für das Angriffszentrum. Ob der 27-Jährige über die Saison hinaus bleiben wird, ist weiter offen. Laut britischer Medien sind Stoke City und der FC Southampton an einer Verpflichtung des kamerunischen Nationalspielers interessiert, dessen Vertrag auf Schalke 2017 ausläuft.

 

4. Das "Bayern-Gen": Mal abgesehen von den ersten fünf Spielen betrieb Schalke sehr hohen läuferischen Aufwand, belohnte sich aber nicht immer für das Engagement. Auch bei schwacher Leistung die Nerven zu behalten und Spiele für sich zu entscheiden, wie es die Bayern seit Jahrzehnten vormachen, das gelingt den Königsblauen nur ganz selten. Aber diese Eigenschaft ist wohl auch nicht erlernbar.