Weinzierl hat endlich Planungssicherheit

Meyer bleibt, Ayhan geht

Wer kommt, wer geht? Die Gerüchteküche brodelte noch einmal mächtig am letzten Tag der Wechselfrist. Auch der FC Schalke 04 sah sich mit Personalspekulationen konfrontiert. Vor allem ein angebliches Millionenangebot von Tottenham Hotspur für Max Meyer sorgte in den sozialen Medien für regen Diskussionsstoff. Doch Meyer bleibt. Und fest steht: Manager Heidel hat den Schalke-Kader erheblich verändert.

Gelsenkirchen

01.09.2016 / Lesedauer: 3 min
Weinzierl hat endlich Planungssicherheit

Christian Heidel hatte in der Transferphase viel zu tun. Jetzt muss Markus Weinzierl mit seinem Kader nur noch sportlich für positive Schlagzeilen sorgen.

Angeblich biete der Premier-League-Klub rund 45 Millionen Euro für das Schalker Eigengewächs. Doch Schalke-Manager Christian Heidel dementierte im Gespräch mit dieser Zeitung umgehen: "Es gab von Tottenham nie eine Anfrage oder ein Angebot." Meyer hatte in den vergangenen Wochen und Monaten auch nicht den Eindruck vermittelt, dass er sich auf Schalke nicht mehr wohlfühlt.

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Ohnehin hätten die Königsblauen Meyer nicht abgegeben, weil ein leistungsstarker Ersatz in der Kürze der Zeit nicht aufzutreiben gewesen wäre. Meyer spielt zudem in den Personalplanungen von Trainer Markus Weinzierl eine ganz wichtige Rolle.

Di Santo will bleiben

Ob das auch für Franco Di Santo noch gilt, muss man nach dessen enttäuschenden Leistungen in den ersten beiden Pflichtspielen und den Neuzugängen in der Offensive mit einem Fragezeichen versehen. Heidel bestätigte eine Anfrage vom Premier-League-Klub West Bromwich Albion. Diese leitete der Schalker Manager wie in solchen Fällen üblich an den Spieler weiter. Doch Di Santo erklärte sofort, weiter auf Schalke bleiben zu wollen. Sein Vertrag beim Bundesligisten läuft noch bis zum 30. Juni 2019.

Abschied nehmen heißt es dagegen für Kaan Ayhan, der zu Zweitligist Fortuna Düsseldorf wechselt. Dem 21-Jährigen dürfte der Abschied nicht leicht fallen, denn seit 1999 spielte er mit einer kurzen Unterbrechung, als er für ein halbes Jahr nach Frankfurt ausgeliehen wurde, nur für den FC Schalke 04. "Kaan ist in einem Alter, in dem Spielpraxis wichtig ist. Daher ist ein Wechsel verständlich. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute", sagt Sportvorstand Christian Heidel.

Wenig Chancen für Ayhan 

Doch nachdem er den Sprung vom Jugend- in den Seniorenbereich sofort schaffte, stagnierten seine Leistungen in den vergangenen Spielzeiten. Unter Schalkes früherem Trainer André Breitenreiter kam er in der vergangenen Saison nur einmal zum Einsatz. Auch bei Markus Weinzierl konnte er sich sportlich nicht empfehlen.

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Manager Heidel hat den Schalker Kader damit erheblich verändert. Neun Neuzugängen (Embolo, Stambouli, Coke, Bentaleb, Baba, Naldo, Wellenreuther, Avdijaj und Konoplyanka) stehen genauso viele Abgänge (Sané, Höger, Friedrich, Neustädter, Matip, Gspurning, Höjbjerg, Belhanda und Ayhan) gegenüber.

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