Weinzierl: "Wir lassen nicht die Köpfe hängen"

Schalke gegen Wolfsburg

Die deutliche 0:3-Schlappe in Bremen war ein Rückschlag für den FC Schalke 04. Beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) wollen die Königsblauen wichtige Punkte sammeln, um nicht mehr entscheidend in den Tabellenkeller zu rutschen. Vor der Partie sprach Coach Markus Weinzierl über die Tabellensituation, die Moral auf Schalke und den kommenden Gegner.

GELSENKIRCHEN

, 06.04.2017, 13:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Weinzierl: "Wir lassen nicht die Köpfe hängen"

Markus Weinzierl will gegen Wolfsburg unbedingt gewinnen.

Schalke-Trainer Markus Weinzierl über...

…das Personal: „Bis auf die Langzeitverletzten sind eigentlich alle fit. Auch Nabil Bentaleb ist nach seiner Sperre zurück. Nur Seo Kolasinac war jetzt zehn Tage raus. Bei ihm wird es knapp, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.“  

…die Moral auf Schalke: „Unsere Spieler lassen nicht die Köpfe hängen. In Bremen haben wir nur ein Spiel verloren. Davor haben wir in drei Spielen sieben Punkte geholt.“ 

…den kommenden Gegner: „Wolfsburg hat gestern das Heimspiel verloren und einen kleinen Dämpfer bekommen. Davor hatten sie eine gute Serie. Aber ich denke, dass wir zuhause stark sind. Wir haben schon viele starke Heimspiele gezeigt. Und wenn wir das wieder tun, werden wir auch gewinnen. Wir werden uns natürlich mit Naldo und Daniel Caligiuri austauschen. Uns dürfte aber alles über den VfL Wolfsburg bekannt sein.“  

…Schalkes Entwicklung: „Ich bleibe dabei: Wir sind defensiv grundsätzlich stabiler geworden. Wir sind eine der Mannschaften, die am wenigsten Torabschlüsse zulässt. Das ist die Basis. Das Spiel gegen Bremen war eine Ausnahme. Und Offensiv ist es gegen tief stehende Gegner wie gegen Bremen natürlich schwer. Da müssen wir effektiver werden, uns mehr Chancen erarbeiten – und da ist jeder einzelne Spieler gefragt.“

…die Tabellensituation: „Wir stecken mittendrin im Nirgendwo, das gefällt uns nicht. Wir werden versuchen, jedes Spiel zu gewinnen und hoffen auf viele Siege in den letzten sieben Partien.“  

…Schalkes inkonstante Leistungen: „Wir machen zu viele Fehler, bekommen zu viele Gegentore. Das sind manchmal Kleinigkeiten, so wie bei der Entstehung der Gegentreffer in Bremen. Wir müssen unseren jungen Spielern natürlich nachsehen, dass sie Fehler machen. Aber diese müssen wir dann als Mannschaft ausbügeln.“  

…fehlende Emotionen im Schalker Spiel: „Ich kann der Mannschaft vom Laufverhalten nichts vorwerfen. Die Spieler sind am Dienstag 120 Kilometer gelaufen. Die Mannschaft will. Ich versuche natürlich, vom Spielfeldrand Reize zu setzen. Aber es geht darum, sich für den Aufwand zu belohnen. Alle drei Tage an die Leistungsgrenze zu gehen, ist nicht leicht – aber es muss gehen.“

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…Burgstallers Torflaute: „Wir müssen Guido mehr in Szene setzen und die Angriffe besser vorbereiten. Und dann wird er auch wieder seine Tore machen.“  

…die mentale Müdigkeit: „Es gibt keine mentale Müdigkeit. In dieser entscheidenden Phase geht es darum, jedes Spiel zu gewinnen. Wir haben in der Bundesliga und international schwere Partien vor der Brust. Aber die Mannschaft ist nicht müde – sie will diese Spiele spielen.“