Wie die Schalker Knappenschmiede durch die Corona-Krise kommt

Schalke 04

Die Corona-Pandemie stellt auch die Schalker Knappenschmiede vor große Herausforderungen. Schließlich ist die Nachwuchsförderung eine wichtige Säule des gesamten Vereins.

Gelsenkirchen

, 15.11.2020, 07:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem Schalker Vereinsgelände ruht im Nachwuchsbereich der Trainingsbetrieb.

Auf dem Schalker Vereinsgelände ruht im Nachwuchsbereich der Trainingsbetrieb. © dpa

Mathias Schober, der Sportliche Leiter der Knappenschmiede, bewertet die aktuelle Situation mit folgenden Sätzen: „Die Gesundheit steht natürlich über allem. Deswegen ist es sehr wichtig, dass wir uns an die vorgegebenen Maßnahmen halten. Trotzdem ist es auch ein Stück weit schade und ärgerlich für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, dass sie kein Training betreiben und keine Spiele absolvieren können - das gilt auch für den Amateurbereich“.

Wie behelfen sich die Schalker in dieser schwierigen Situation, wo kein geregelter Wettkampf- und Trainingsbetrieb möglich ist? Schober:

„Von unseren Trainern bekommen unsere Jungs Aufgaben für zu Hause. Sie halten sich mit individuellen Heimtrainingsplänen, sowohl im athletischen als auch im technischen Bereich, fit. Darüber hinaus finden unsere sogenannten Perspektivgespräche nun online statt. Normalerweise werden diese erst Ende Dezember und auf dem Vereinsgelände geführt, jetzt nutzen wir die Zeit und haben diese via Videocalls vorgezogen.“

„Im Kopf des Trainers“

Im Fußball-Podcast „Im Kopf des Trainers“ von Sky hat sich Norbert Elgert mit der Problematik nach dem ersten Corona-Lockdown auseinandergesetzt, wo das erste Mal kein Mannschaftstraining mehr möglich war. Elgert: Das war natürlich ein schwerer Einschnitt gegenüber der Entwicklung unserer Jungs. Das war definitiv ein Stillstand. Stillstand und Stagnation macht dich nicht besser. Das Ganze geht dann eher in die falsche Richtung.“

Elgert betont jedoch auch, „dass wir aus dieser Phase das Beste herausgeholt haben, in dem wir wöchentlich mit den Jungs telefonischen Kontakt hatten und ihnen immer wieder angepasste Trainingspläne geschickt haben.“

Was die Umsetzung der Inhalte angeht, macht sich der Schalker A-Jugendtrainer keine Sorgen: „Wir haben großes Vertrauen zu unseren Spielern“.

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