"40 Prozent haben wir nicht"

Glasfaser

"40 Prozent haben wir nicht. So viel kann ich schon mal sagen." Einen genauen Prozentsatz, wie viele Schermbecker aus dem Ortskern Verträge mit der Firma „Deutsche Glasfaser“ in der Nachfragebündelung abgeschlossen haben, konnte Bürgermeister Mike Rexforth gestern noch nicht nennen.

Schermbeck

, 19.04.2016 / Lesedauer: 2 min

Grund: Die abgeschlossenen Verträge sind noch nicht alle ins System eingepflegt. Bei manchen müssten auch noch zusätzliche Angaben erfolgen, so Rexforth. „Ist da etwa das Geburtsdatum nicht angegeben, nimmt das System den Vertrag nicht an.“ Mit 40 Prozent der 3500 Haushalte im Schermbecker Ortskern will das Unternehmen, wie berichtet, Verträge abschließen, bevor es Glasfaser-Kabel für schnelles Internet in die Häuser verlegt.

Verlängerung?

Mit Projektleiter René Fuchs beriet sich Rexforth am Dienstagnachmittag über das weitere Vorgehen. „Darüber, ob das Unternehmen bereit ist zu einer Verlängerung“, so Rexforth. Eine solche Verlängerung wurde auch in Raesfeld vor rund einem Jahr benötigt, am Ende wurde es sehr knapp. Mittlerweile, so berichtete das Unternehmen kürzlich, habe man Verträge mit 50 Prozent der anschließbaren Haushalte in Raesfeld. Den Mittwoch benötige man noch, um die eingegangenen Schermbecker Verträge zu zählen, sagte Rexforth auf Anfrage unserer Zeitung. Am Donnerstag könne man den Prozentwert bekannt geben und sagen, wie es weiter gehen soll. 

Der Servicepunkt auf der Mittelstraße ist geschlossen. Bei Vertriebspartnern wie Elektrofachgeschäfte, im Rathaus oder auf www.deutsche-glasfaser.de kann man noch Verträge einreichen. „Zu den alten Konditionen“, betont Rexforth.

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