415.000 Euro für Verbesserung des Schulumfelds

Planentwurf

Rund 415.000 Euro soll die Umgestaltung des Gesamtschulumfeldes kosten, ein Bestandteil des „Sportbands“ (der zweite Abschnitt des Spiel- und Bewegungsraumkonzepts). Bei den Anwohnern gibt es allerdings auch kritische Stimmen.

Schermbeck

, 06.04.2017, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
415.000 Euro für Verbesserung des Schulumfelds

Der Plan zeigt den Entwurf des Essener Planungsbüros für die Gestaltung einzelner Flächen der Gesamtschule. RN-Repro Scheffler

Vorgestellt wurde der Planentwurf, ein Teil des „Sportbandes Schermbeck“, am Dienstagabend im Rathaus. „Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Besucher gekommen wären“, stellte Bauamtsleiter Gerd Abelt fest – nur 19 Bürger waren erschienen. An der Gesamtschule sollen im Bereich der ehemaligen Turnhalle ein Multifunktionsspielfeld und ein Bereich entstehen, in dem Klettern und Balancieren ebenso möglich sind wie Entspannung. In der Mitte des Pausenhofs soll eine ellipsenförmige Sitzinsel entstehen mit flexiblen Sitzmöbeln im Umfeld. Über den Treppenaufgang an der Dreifachturnhalle gelangt man künftig ins Entrée der Gesamtschule. Dort sind schattige Sitzbänke, zwei Hochbeete mit Sitzinseln und Stellplätze für Räder und Mofas geplant.

„Grünes Klassenzimmer“

Der Ascheplatz am Nordrand des Schulgeländes wird aus Kostengründen nicht ins „Sportband“ miteinbezogen. Dort entsteht in einem Teilbereich ein von der Volksbank Schermbeck gesponsertes „Grünes Klassenzimmer“. Dort soll man künftig das Schulgelände in Richtung Kilianstraße verlassen können.

Mehr Spielmöglichkeiten

Die Schüler hatten in einer Befragung Spielmöglichkeiten, einen Rasen, statt des Ascheplatzes, Unterstellplätze, mehr Sitzmöglichkeiten, einen Kiosk, ein Basketballfeld, eine Raucherecke, einen Schulgarten, Hängematten und eine Nestschaukel gewünscht. Einen Niedrigseilgarten schlugen die Eltern vor. Einige Anwohner äußerten Bedenken zum Entwurf. Klaus Limberg verwies auf möglichen Vandalismus, Lärmbelästigung und die Vermüllung hin. Das werde sich bei einer Öffnung des Schulgeländes für die Öffentlichkeit sicherlich eher verstärken. Peter Finke schlug hingegen mehr Öffnungen für die Begehung des Schulgeländes vor, damit sich der Fußgängerverkehr verteile. Thomas Spork erbat mehr Mülleimer, um das Dohlen-Problem zu reduzieren, und Planungen für einen ausreichenden Lärmschutz. Vor den Sommerferien soll der überarbeitete Plan im Bauausschuss vorgestellt werden. Abelt glaubt, dass die Vergabe der Arbeiten direkt nach den Sommerferien erfolgt. „Aus fördertechnischen Gründen müssen wir noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen.“

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