500 Gesamtschüler pflanzten 7000 Narzissen

Klimaschutzpreis

500 Schermbecker Gesamtschüler haben gestern 7000 Narzissen im Umfeld der Gesamtschule und der Dreifachturnhalle an der Erler Straße gepflanzt.

Schermbeck

, 22.09.2015, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
500 Gesamtschüler pflanzten 7000 Narzissen

Bürgermeister Mike Rexforth, Schulleiter Norbert Hohmann, RWE-Mitarbeiter Dirk Krämer und die stellvertretende Schulleiterin Kerstin Niklas-Janas (v.l.) freuten sich über den Eifer der Gesamtschüler bei der gestrigen Pflanzaktion.

Die Pflanzaktion der Gesamtschüler geht auf ein Angebot des Schulleiters Norbert Hohmann zurück. Der zeigte sich über die Pflanzaktion der Rathausbediensteten im vergangenen Herbst so begeistert, dass er Bürgermeister Mike Rexforth eine ähnliche Aktion an seiner Schule versprach. Bereits vor ein paar Wochen entfernten Mitarbeiter des Bauhofs Gehölze an der Dreifachturnhalle und säten dort Rasen. Der ist dank guter Witterung inzwischen angegangen. Wer nun entlang der Erler Straße fährt, schaut über einen begrünten Hang und hat einen freien Blick auf Turnhalle und Parkplatz.

Smiley aus Narzissen

Auf diesem Hang und auf einigen Pflanzbeeten des Parkplatzes konnten die Jungen und Mädchen gestern Narzissen pflanzen. Geräte und Säcke voller Narzissen stellte der Bauhof bereit. Wie viel Fantasie die Schüler beim Pflanzen entwickelten, wird sich im Frühjahr zeigen. Die 9 c hat ihre Klassenbezeichnung in den Hang gepflanzt, die 6 c freut sich bereits auf ihren Smiley aus Narzissen.

Der Fleiß wurde von RWE honoriert. Der für Schermbeck zuständige Regionalbetreuer Dirk Krämer überreichte Hohmann und der stellvertretenden Schulleiterin Kerstin Niklas-Janas die Urkunde des „RWE Klimaschutzpreises“. Mit der Auszeichnung ist ein Geldbetrag in Höhe von 1000 Euro verbunden. „Das Geld können wir gut gebrauchen“, dankte Hohmann. Es soll für die Schulhofgestaltung verwendet werden. Inzwischen hat die Schule 3500 Euro zusammen. Zu den 1000 Euro der gestrigen Aktion kommen 2500 Euro, die im Rahmen des Zirkusprojektes erwirtschaftet wurden. Bürgermeister Rexforth war voll des Lobes und zugleich zuversichtlich, dass sich noch weitere Gruppen von der Idee anstecken lassen, Schermbeck zu einer Blumenstadt des Niederrheins werden zu lassen. 

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