65.000 Euro für Schermbecker Ehrenamtler

Spende der Nispa

Über insgesamt 65 000 Euro konnten sich am Dienstagabend Vertreter von sozialen, kirchlichen und karitativen Schermbecker Vereinen oder Gruppen freuen.

Schermbeck

, 31.08.2016, 17:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
65.000 Euro für Schermbecker Ehrenamtler

Die Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe übergab am Donnerstagabend insgesamt 65 000 Euro an die Vertreter vieler ehrenamtlich tätiger Gruppen in Schermbeck.

Überreicht wurden die Zuwendungen von den Vorstandsmitgliedern der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe (Nispa), Friedrich-Wilhelm Häfemeier, Ingo Ritter, Rolf Wagner, dem Generalbevollmächtigten Reinhard Hoffacker, Jens Schulz als Schermbecker Centerleiter und Sonja Wilken (Gahlener Centerleiterin) im Casino des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen.

Steigende Anforderungen

„Auch wenn durch die Fusion der beiden Sparkassen und der leider weiter anhaltenden Niedrigzinsphase sowie die stetig steigenden Anforderungen und Regulierungen durch die Bankenaufsicht die Zeiten für Banken und Sparkassen nicht einfach sind und immer schwieriger werden, sind wir froh, dass wir es wieder geschafft haben, Geld für die Spendenvergabe zu erwirtschaften, um Ihnen die wichtigen Finanzmittel für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen“, sagte Häfemeier.

Einzelne Projekte

Über die 65 000 Euro hinaus habe die Nispa 2015 Projekte einzelner Vereine gefördert. Häfemeier erinnerte an die Unterstützung des Reitervereins Wodan Damm, der einen neuen Sandboden benötigt habe. Finanzielle Unterstützungen erhielten der TuS Gahlen für ein Fangnetz an der Beachvolleyballanlage, der Gemeindesportverband für die Ausrichtung der Sportlerehrung und der Heimatverein Gahlen für die Anlage des Wasserspielplatzes in der Passstraße. „Ihre Arbeit ist wichtig für die Gesellschaft“, bescheinigte Häfemeier den Vereinsvertretern: „Unsere Gesellschaft braucht Ehrenamtliche, damit das normale Leben funktioniert.“ Das Ehrenamt schaffe neue Verbindungen und stelle viele Menschen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Gewinn

Insofern, so Häfemeier, sei das Ehrenamt nicht nur ein Gewinn für andere, sondern immer auch für einen selbst. „Sie arbeiten daran, dass die Gesellschaft lebens- und liebenswert bleibt, die Welt besser wird und das Miteinander gefestigt wird“, versicherte Häfemeier. Das Lob für die Ehrenamtler ergänzte Bürgermeister Mike Rexforth: „Wenn das Ehrenamt bröckelt, dann bröckelt auch ein gehöriges Stück Lebensqualität.“ Ehrenamtler seien „das Fundament einer lebendigen Gemeinde“.

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