900 Besucher beim "Almauftrieb" im Festzelt

Konzert

Wenns so weiter geht, muss die Fläche des Festzeltes bald verdoppelt werden. Beim Konzert von Blaskapelle „Einklang“ und Männergesangverein „Eintracht“ mussten sich am Sonntag 300 Gäste mit einem Stehplatz begnügen. Und das, obwohl an den Tischreihen schon 600 Freunde bayerischer und österreichischer Musik einen Sitzplatz gefunden hatten.

Schermbeck

, 24.04.2017, 16:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
900 Besucher beim "Almauftrieb" im Festzelt

Ein volles Festzelt begrüßte die Musiker am Sonntag.

Unter dem Motto „Almauftrieb“ stand das dreistündige Konzert im Festzelt auf dem Rathausplatz, das Klarinettist Frank Adelhardt mit witzigen Kommentaren moderierte. Der stellvertretende Bürgermeister Engelbert Bikowski vermutete den Beginn einer neuen Tradition angesichts der drei großen Schermbecker Feste „Stil & Art“, „Mi in Motion“ und „Schermbeck genießen“, die aus unterschiedlichen Gründen aus dem Schermbecker Terminkalender gestrichen wurden.

Den Reigen eröffneten Aufbauorchester und Jugendorchester. Sie bewiesen, dass sich die Kapelle um die Zukunft des Vereins nicht sorgen muss. Den Großteil des Konzerts gestaltete das Trachten tragende Hauptorchester, das beim Marsch zur Bühne mit viel Applaus empfangen wurde, und Lieder wie das „Kufsteinlied“ oder „Morawanka“ so recht nach dem Geschmack der Zuhörer spielten. Sie sangen und schunkelten mit. Anschließend zogen die Sänger des MGV „Eintracht“ durchs Zelt, um unter Leitung von Jörg Remmers musikalisch von der Heimat zu schwärmen. Beim Lied „Droben im Unterland“ überließ Remmers den Taktstock dem Ehrenvorsitzenden Reiner Horstkamp, um selbst zum Akkordeon zu greifen.

Erster Auftritt

Ihren ersten öffentlichen Auftritt erlebten 25 Blasmusiker der Gruppe „Let´s play“. Mit dem „Startford-Marsch“, dem französischen „Farandole“ und „Aus Böhmen kommt die Musik“ bewies die Gruppe, dass man auch jenseits der 50 noch ein Musikinstrument erlernen kann. Zum „Stelldichein in Oberkrain“ lud das Hauptorchester ein. Feierlich wurde es, als Musiker und Zuschauer „Dem Land Tirol“ sangen. „Bis bald auf Wiedersehen“ war ein würdiger Abschluss.

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