ABBA-Review spielte am Samstagabend im Schermbecker Ramirez. © Ralf Pieper
Konzert

ABBA-Review im Ramirez ohne Tanz: „Man kann kaum sitzen bleiben“

Trotz Tanzverbots herrschte beste Stimmung beim Auftritt der ABBA-Coverband „ABBA-Review“ im Ramirez. Für die Gäste ging es mit Glitzer und Glamour auf eine Zeitreise.

„Waterloo“, „Mamma Mia“, „Dancing Queen“ – viele ABBA-Fans fangen schon an zu tanzen, wenn sie diese Songtitel nur lesen. Aber mit den Tanzveranstaltungen ist es so eine Sache in Corona-Zeiten. Sie sind nur unter strengen Auflagen möglich. Der Auftritt der Band „Abba Review“ war offiziell keine Tanzveranstaltung. Rund 170 Fans im Saal des Ramirez mussten sich am Samstagabend bremsen.

„Man kann kaum sitzen bleiben, die Musik zieht einen hoch,“ meinte eine Besucherin aus Hamminkeln. Eine Schermbeckerin fügte hinzu: „Aber trotzdem ein tolles Konzert. Wir freuen uns, dass es endlich wieder Veranstaltungen gibt. Und irgendwann geht es auch wieder los mit dem Tanzen.“ Eine Bottroperin freute sich: „Wir sind mit dieser Musik aufgewachsen. ABBA ist einfach Kult!“

Beste Stimmung auch mit Tanzverbot

Die Gäste ließen sich vom Tanzverbot die gute Stimmung nicht vermiesen. Auf den Stühlen wurde gewippt, was das Zeug hält. Und natürlich mitgesungen. Die Band ließ keinen großen ABBA-Hit vermissen.

Lidia Lingstedt ist die Agnetha der Band. Sie ist in Schweden geboren, in Polen aufgewachsen und lebt heute in Bonn. Sie erhielt als Sängerin verschiedene Preise und ist die Kreative im Team. Sie kümmert sich um das Design der Kostüme. Isabell Classen (Frida) ist ausgebildete Musical-Darstellerin, Sängerin und Schauspielerin.

Steve H. Stevens (Björn) ist Vollblutmusiker. Der Gitarrist hat sich schon in vielen Bands bewährt und steht fast jedes Wochenende auf der Bühne. Torsten C. Mahnke ist der Neuzugang als Benny in der Band. Besonders die Gabe des Keyboarders, akribisch an Details zu feilen, bringt die Show immer wieder einen Schritt nach vorn.

Nach dem überraschenden Sieg beim Grand Prix 1974 im englischen Küstenort Brighton eroberte ABBA die Bühnen der Welt. Was folgte, ist nicht nur Musik-Geschichte, sondern Legende. ABBAs Musik begeisterte Millionen auf der ganzen Welt und diese Begeisterung übertrug sich auf weitere Generationen. Darum war das Konzert im Ramirez ein Ereignis für Jung und Alt.

Ohrwürmer und Glitzerwelt der 70er und 80er

Glitzer, Glamour und ein Hauch von Nostalgie nahmen die Gäste im Ramirez mit auf eine Zeitreise. Authentisch das Outfit der Band: Plateauschuhe und bunte Kostüme aus glänzenden Stoffen mit Pailletten besetzt. Ohrwürmer und die Glitzerwelt der 70er und 80er trafen bei ABBA-Review im Ramirez aufeinander.

Marcel Oppenberg, Vorsitzender der Schermbecker Landhelden, den Organisatoren des Konzertes, sagte: „Wir freuen uns, dass alles so reibungslos abläuft und die Gäste viel Spaß haben. Zur Band kann ich nur sagen: Thank you for the music.“

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Es ist die Unterhaltung mit anderen Menschen bei Reportagen, das Einfangen von Stimmungen bei Veranstaltungen und die Teilnahme an verschiedensten kulturellen Events in erster Reihe, die meine Arbeit so vielfältig machen. Nachdem ich als ausgebildeter Fotograf viele Jahre „nur“ für die Bilder zuständig war, empfinde ich heute das Schreiben als zusätzlichen wertvollen Blick „hinter die Kulissen“.
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Ralf Pieper