Adler und Hase in der Hubertusmesse

SCHERMBECK Fuchs und Uhu saßen Sonntagmorgen friedlich nebeneinander vor dem Ambo in der Ludgeruskirche. Nur wenige Meter weiter erweckte ein Kaninchen im Schutze der Altarplatte den Eindruck, als gäbe es auf der Welt keine feindlichen Füchse. Hubertusmesse der besonderen Art.

von Von Helmut Scheffler

, 10.11.2008, 13:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Falknerin Hildegard Hühnerbein mit ihrem prächtigen Adler in der Hubertusmesse.

Falknerin Hildegard Hühnerbein mit ihrem prächtigen Adler in der Hubertusmesse.

Die Dammer Falkner Wolfgang Rohrberg und Hildegard Hühnerbein erinnerten mit ihren beiden Steinadlern und mit einem amerikanischen Wüstenbussard „Harris Hawk“ an Formen der Jagd, bei denen Tiere eingesetzt werden. In seiner Predigt zum Thema „Kirche“ machte Pastor Klaus Honermann deutlich, dass Kirche weit mehr ist als ein steinerner Tempel. Auf das Ende des Gottesdienstes hatte nicht nur die fünfjährige Fabienne Kraus gewartet.

So wie sie streichelten mehrere Kinder die Jagdhunde und die Greifvögel, schreckten jedoch genauso zurück wie Pastor Honermann, als dem Steinadler die vielen Streicheleinheiten urplötzlich ein wenig lästig wurden und er sein Gefieder wild flattern ließ.  

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